Rezept: Vegetarisches Tonkatsu-Schnitzel


Tonkatsu ist eigentlich ein Schweineschnitzel, welches mit Panko paniert wird. Ich habe eine vegetarische Verison gemacht und sie schmeckt wirklich sehr lecker! Da ich extra grobes Panko benutzt habe, ist das Schnitzel besonders fluffig und knusprig geworden. Ich könnte mich reinlegen! *_*

Ich verwende als Fleischersatz Sojaschnetzel. Man kann aber auch Seitan verwenden. Tofu ist etwas zu weich, als dass es als "schnitzel" durchgehen würde, aber es würde bestimmt auch sehr lecker schmecken, wenn ihr Tofu paniert! :D

Ich habe besonders große Sojaschnetzel von meiner Schwester geschenkt bekommen (sie hat sie im Internet bestellt). Alternativ könnt ihr auch Sojamedallions hernehmen. Wenn ihr Seitan nehmt, macht ihn am besten frisch aus Instant-Seitanpulver. Das gekaufte, fertige Seitan finde ich viel zu zäh.

Zutaten für 2 Personen:
2 große Sojaschnetzel (oder mehrere Sojamedaillions)
1 - 2 Eier
etwas Mehl
Panko
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Sojaschnetzel, wie in diesem Rezept in der Pfanne marinieren. Ihr könnt etwas geschnittenen Ingwer und Knoblauch beim Marinieren dazugeben und danach entfernen. Es muss nicht mitpaniert werden! ;)
Schritt2: Das Sojaschschnetzel zuerst in Mehl, dann in aufgeschlagenem Ei und zuletzt in Panko wenden.
Schritt3: In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze in ausreichend Öl knusprig und goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren! FERTIG!

Ihr könnt übrigens bei Bedarf entweder das Mehl, das Ei oder das Panko mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Das mach ich je nach Lust und Laune! ;D


Folgende Beilagen passen gut zu Tonkatsu:
Tonkatsu-Soße (japanische Worcestershire-Soße)
hauchdünn geschnittener Weißkohl
anderes frisches Gemüse, wie Salat, Tomate oder Gurke
Zitronenspalte
Frühlingszwiebeln
Frischgekochter Reis (am besten japanischer Rundkorn)

Außerdem sind folgende Gerichte mit Tonkatsu sehr beliebt:
Tonkatsu Kare: Das Tonkatsu wird mit Reis und japanisches Curry serviert. Das Curry muss nicht zwingend die typischen Einlagen, wie Karotte, Kartoffel oder Rindfleisch enthalten. Man kann auch nur die Curry-Soße nehmen.
Tonkatsu Sando: Das Tonkatsu wird als Sandwich mit fein geschnittenem Weißkohl und Tonkatsu-Soße serviert. Als Brot kann man Toast / Kastenweißbrot oder Hotdogbrötchen benutzen. Als besondere Alternative könnt ihr auch aus den Zutaten ein Onigirazu machen! ;D
Katsudon: Das Tonkatsu wird in Streifen geschnitten. Dann wird es in eine Pfanne mit gebratenen Zwiebeln und einer speziellen Katsudon-Soße gelegt. Darüber wird dann ein geschlagenes Ei gegeben. Sobald das ganze gestockt ist, wird es in einer Schüssel mit frisch gekochtem Reis gegeben und serviert. Alternativ kann man auch das Schnitzel und das Omelett erst in der Reisschüssel "zusammenführen" (siehe Gif! ;D)

Tonkatsu schmeckt auch kalt in einem Bento sehr gut! Die Tonkatsu-Soße nimmt man am besten in einer seperaten Dose mit!

TIPP: Übrigens verwechselt nicht Tonkatsu, also das Schnitzel, mit Tonkotsu. Zweiteres ist unter der Bezeichnung Tonkotsu-Ramen bekannt und ist eine reichhaltige, milchige Brühe, die aus gekochten Schweineknochen besteht. :)





Rezept: Curry-Miso-Butter-Ramen mit gewellten Nudeln


Hier kommt Rezept für leckere Curry-Miso-Butter-Ramen und ich zeige euch außerdem, wie man wellige Nudeln mit dem Pastamaker herstellen kann! :) Die Brühe ist würzig und reichhaltig. Richtig lecker, sag ich euch. Probiert das auch mal aus!

Zutaten für 2-3 Portionen:
Ramen, chinesische Eiernudeln / Mienudeln nach Hunger
1200ml Brühe (Dashi oder Hühnerbrühe)
3 Würfel Kare Roux
1 TL Currypulver
1 EL helles Miso
1 EL Ketchup
1 EL Butter

Zubereitung:
Schritt1: Butter in einem Topf leicht erhitzen, Currypulver und Miso leicht anrösten, damit die Aromen sich entfalten können. An dieser Stelle können alle Suppeneinlagen mit angebraten werden, die in der Brühe mitgaren sollen (wie z.B. Gemüse, Tofu oder Hackfleisch)
Schritt2: Nun mit Brühe ablöschen, Kare Roux hineingeben und auflösen. Mit Ketchup abschmecken. Falls die Brühe zu salzig ist, gebt etwas Wasser hinzu, fall sie zu mild ist, gebt mehr Brüh(Pulver), Kare Roux oder etwas Salz hinzu. Alles köcheln lassen.
Schritt3: Nun die Nudeln richtig gut aldente kochen. In ein Sieb schütten und nur kurz mit Wasser abschrecken.
Schritt4: Nudeln in eine große Schale geben, Brühe darüber geben und mit den Suppeneinlagen und Toppings belegen. Sofort servieren! FERTIG!

Folgende Toppings und Einlagen passen gut dazu:

Karottenscheiben
geröstete Noriblätter (ich hab sie einfach kurz auf der heißen Herdplatte angeröstet)
Mais
Butterwürfel
wachsweiches Ei
Frühlingszwiebelringe
Knoblauchöl
Hackfleisch
Tofu
Chilifäden
Chiliöl
gerösteter Sesam
Narutomaki

Meine Toppings waren dieses Mal zerkrümelter Räuchertofu, Koriander (weil ich keine Frühlingszwiebeln mehr hatte), Chilifäden und Butter. Sehr lecker! Die Zugabe von Ketchup in der Brühe ist optional, aber ich find es macht das ganze nochmal etwas runder. Ketchup wird auch oft in normalem japanischen Curry hinzugegeben. :)


Ich habe die Nudeln wieder frisch mit dem Pastamaker gemacht, aber dieses mal den Aufsatz "Angel Hair Pasta" benutzt. In dem unten gezeigten Video, seht ihr auch, wie ich wellige Nudeln daraus gemacht hab. Diese Technick kann man auch an dickeren Nudeln anwenden! :D

Achtung:
Angel Hair Pasta ist wirklich super dünn und braucht nur maximal 1 Minute um zu garen. Beim kochen solltet ihr auf jeden Fall gut aufpassen, denn sonst werden eure Ramennudeln viel zu schnell weich! Nehmt sie lieber halbroh aus dem Kochwasser. In der Brühe können sie weiter durchziehen. Schmecken tun sie aber auf jeden Fall nicht schlecht, wenn man es erst mit dem Kochen geschafft hat. Persönlich bevorzuge ich aber trotzdem die dickeren Nudeln (mit dem Spaghetti-Aufsatz), weil sie einfach in der Suppe noch viel länger elastisch bleiben können. :)

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Rezept: Schnelle Udon-Nudelsuppe


Dieses Rezept geht schnell und einfach und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Am liebsten esse ich Udonsuppe mit Tempura, aber ich gebe euch noch weitere Tipps, was ihr als Suppeneinlage nehmen könnt! :)

Für Nudelsuppen solltet ihr Nudeln wählen, die besonders elastisch und einen guten Biss haben. Kocht die Nudeln also sogar noch etwas kürzer als aldente (halb roh). Sie werden in der heißen Brühe weiterziehen und dann den perfekten Biss bekommen. Nichts ist doofer, als aufgeweichte Nudeln in der Suppe. Ihr könnt getrocknete, halbgegarte, gefrorene Udon nehmen oder die Nudeln sogar selber machen.

TIPP: Übrigens könnt ihr das ganze auch mit Soba anstatt Udon machen. Die werden als Nudelsuppe genauso serviert mit den gleichen Einlagen und Toppings.

Zutaten für 2-3 Portionen:
1200 ml Dashi (je 1 Päckchen Katsuobushi- und Konbu-Dashi)
2 EL Sojasoße
1 EL Mirin
1EL Sake (optional)
1/2 EL Zucker

Zubereitung:
Schritt1: Nudeln, wie oben beschrieben kochen. In ein Sieb schütten und gründlich mit kaltem Wasser abbrausen. Mit den Händen durch die Nudeln gehen und die Stärke gründlich abwaschen.
Schritt2: 1200ml Wasser in einem Topf aufkochen und Instant-Dashibrühe hinzugeben. Mit Sojasoße, Mirin, Sake und Zucker würzen. Alles nochmals abschmecken und köcheln lassen.
Schritt3: 1 Liter heißes Wasser im Wasserkocher aufkochen lassen.
Schritt4: Die kalten Nudeln in eine große Suppenschüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen und sogleich wieder abgießen. Beilagen auf die Nudeln legen und mit der heißen Udonbrühe übergießen. Sofort servieren! FERTIG!

Alternativ könnt ihr natürlich auch Dashi aus echten Katsuobushi-Flocken und Konbu selber ansetzen. Falls die Brühe zu salzig ist, gebt noch etwas Wasser hinzu. Wenn sie noch zu lasch ist, gebt noch etwas Dashi(Pulver), Sojasoße oder eine Prise Salz hinzu. Das heiße Wasser wärmt die Nudelschüssel und die kalten Nudeln vor, damit die Brühe länger warm bleibt.


Typische Einlagen für Udonsuppen:
Frittierter, eingelegter Tofu (Kitsune Udon)
Tempura-"Fladen" aus fein geschnittenem Gemüse (Kakiage Udon)
Garnelen-Tempura (klassiches Tempura-Udon)
Agedama / Tenkasu, Tempurateig-Flocken (Tanuki-Udon)
1 rohes oder pochiertes Ei (Tsukini Udon)

Typische Toppings und Beilagen für Udonsuppen (die kann man zusammen mit den oben genannten Einlagen servieren):
Frühlingszwiebelringe
blanchierter Spinat
blanchierte Zuckerschoten
Wakame-Algen
gekochte Shiitake
Kamaboko
Shichimi Togarashi
gekochte Karotten
geriebener Rettich
geriebener Ingwer







Rezept: Udon, japanische dicke Weizennudeln aus dem Philips Pastamaker


Ich wende mich dieses Mal den Udonnudeln zu. Diese leckeren Udon sind bei vielen Leuten beliebt, sie sind elastisch und schön dick und bestehen nur aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Der Philips Pastamaker (Link zu Amazon) in Japan (dort heißt er Noodle Maker) hat einen speziellen Aufsatz für dicke Udonnudeln, den man hier in Deutschland leider sehr schwierig bekommt und wenn, dann kosten die Aufsätze (Udon und Ramen) um die 70€. Ich habe als Alternaive den Aufsatz für Fettuccine benutzt. Ihre Form ist denen der getrockneten Udonnudeln am nächsten. Das Rezept ist sehr einfach und auch im mitgelieferten Rezeptheft enthalten. Ich habe dem Rezept aber noch Salz hinzugefügt, da die Zugabe von Salz für Udonnudeln charakteristisch ist.

Rezept für 300g Nudeln (2-3 Portionen):

250g Weizenmehl
90ml Wasser
5g Salz

Zubereitung:
Schritt1: Alle trockenen Zutaten (Mehl + Salz) in die Maschine geben.
Schritt2: Maschine anschalten und langsam die Flüssigkeit hinzuräufeln.
Schritt3: Sobald die Maschine die Nudeln ausgibt, diese in die gewünschte Länge kappen.
Schritt4: Ungesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Nudeln bissfest kochen. Dauert nur ein paar Minuten. Danach in ein Sieb schütten und gründlich mich kaltem Wasser abbrausen. Mit der Hand durch die Nudeln fahren und von der Stärke befreien. Diesen Punkt nicht überspringen! Dann wie gewünscht weiterverwenden. FERTIG!

Tipp: Die ersten paar Zentimeter, die aus der Nudelmaschine kommen sind meist sehr bröselig und unförmig. Ich kappe sie einfach ab und gebe sie wieder zurück zu dem restlichen Teig. Das mache ich solange, bis schöne Nudeln aus der Maschine kommen! :)

Achtung: Es gibt auch Udon-Rezepte von Philips, wo man ein Ei hinzufügen soll. Ich finde das sind dann keine richtigen Udon mehr. Es wird nicht alles besser, nur weil man 'n Ei hinzugibt ;)


Geschmacklich schmecken die Udon wirklich gut und auch die Konsistenz ist schön elastisch, genauso, wie ich es mag! Besser als getrocknete sind sie auf jeden Fall und sie sind auch elastischer, als die tiefgefrorenen oder halbgaren Nudeln (die sind ja wirklich von haus aus weich) aus den quadratischen Packungen.

Das einzige, was mich stört ist die Form, die der Fettuccine-Aufsatz macht. Diese Nudelbreite ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Die Dicke der Nudeln ist nicht dick genug, um wirklich den Gaumen zu schmeicheln. Soll heißen die Form der Nudeln unterstützt meiner Meinung nach nicht die Elastizität und das tolle Essgefühl, die frische Nudeln eigentlich haben. Ich habe den Fettuccine-Aufsatz auch schon mit Pastateig und Ramenteig probiert und auch bei diesen konnten die Nudeln nicht so recht überzeugen.

Ich kann mir vorstellen, dass Udonnudeln aus dem Pastamaker viel besser schmecken würden, wenn man einen dickeren Aufsatz hat, wie eben der Original japanische Aufsatz aus Japan. Ich werde nochmal versuchen mit dem Tagliatelle-Aufsatz Udon zu machen, aber ich befürchte, dass der dann zu dick wäre. Allerdings würden "tagliatelle-dicke" Udonnudeln eher noch den selbstgemachten Udonnudeln ähneln. Ich werde berichten! :)


Getestet habe ich die Nudeln in einer klassischen Udon-Brühe aus Dashi. Dazu gabs blanchierten Spinat, Gemüsetempura und Shichimi Togarashi.

Fazit: Die Udonnudeln sind von der Konsistenz her sehr gut und elastisch. Einzig allein die dicke der Nudeln, bedingt durch den Fettuccine-Aufsatz, mag mich noch nicht überzeugen. Deswegen werde ich es noch mit einem anderen Aufsatz (Tagliatelle probieren). Ansonsten bleibt nur die Erkenntnis, dass Udonnudeln mit dem japanischen Aufsatz warscheinlich echt lecker wären, aber man den Aufsatz hier leider nur schwer bekommt.




Update: Noch am selben Abend habe ich mir eine Portion Udonnudeln mit dem Tagliatelle-Aufsatz gemacht und in einer Curry-Brühe gegessen. Viel viel besser! Die Konsistenz, der Biss. Die breiten Nudeln unterstützen die Elastizität und das tolle Essgefühl im Mund viel besser, als die schmaleren Fettuccine-Nudeln. Allerdings sind die Tagliatelle für Udon zwar breit genug, aber trotzdem zu etwas zu flach. Ich hatte zufällig beim Essen zwei Nudeln erwischt, die zusammengeklebt waren. DAS hat sich wirklich nach einer richtig tollen, dicken Udonnudel angefühlt. So müsste es sein. Die Form der Nudeln macht also einiges aus und es bringt nichts, nur den selben Teig zu benutzen. So breit und flach erinnern die Nudeln eher an bestimmte chinesische Weizenudeln (weiß den Namen leider nicht), die ebenfalls nur aus Mehl, Wasser und Salz bestehen, aber flacher sind, als Udon. Also dafür ist der Tagliatelle-Aufsatz perfekt! Ich werde weitersuchen! :) Oder mir irgendwann doch den Udonaufsatz holen ^^°

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