Bento #172: Panierter Blumenkohl, Kiwibeeren und Noristerne


Letztes Wochenende machte ich einen Ausflug in den Tierpark und mit dabei war auch dieses Bento. Das Wetter war echt herrlich, genau richtig für eine Lunchbox! Gepackt habe ich es in meiner kleinen Bambus-Sandwich-Bentobox. Da wir noch etliche Snacks dabei hatten und uns außerdem danach noch ein Eis gönnen wollten, war die Größe genau richtig.

Inhalt der Bentobox:
Reis mit Furikake und Nori-Sternen, Cocktailtomaten, Kiwibeere, Brombeere, Blumenkohl-Nuggets mit Miso-Mayo, Tonkotsusauce und mit Frühlingszwiebeln.

Kleiner Tipp:
Bei solchen Bambusboxen ist es ratsam etwas Backpapier oder Butterbrotpapier als Unterlage zu nehmen, um das Holz nicht zusehr zu bekleckern. Ich lege auch gern noch eine Lage davon direkt auf das Essen, damit es nicht direkt mit dem Deckel der Box in Berührung kommt.

Da die Box für normale Bentoverhältnisse ziemlich hoch ist (ist ja schließlich für Sandwiches und Onigiri gedacht), habe ich unter den Kiwibeeren und der Brombeere noch mehrere Cocktailtomaten getan. So kommen die Früchte besser zur Geltung! :)


Hier auch nochmal ein kleines "Beweisfoto". Das Bento sieht noch genauso hübsch aus, wie zuhause in meiner Küche, obwohl ich es bereits durch die halbe Stadt und durch den halben Zoo geschleppt hab! :) Und lecker war es ebenfalls ;) Der panierte Erdnuss-Blumenkohl ist zwar nicht mehr knusprig, aber trotzdem noch sehr lecker und würzig.





Rezept: Panierte Blumenkohl-Nuggets mit Erdnuss, Miso und Honig


Das war mein Abendessen vor einigen Tagen. Ich hatte es auf Instagram gepostet und bekam daraufhin mehrere Aufforderungen das Rezept zu posten. Also hier ist es! :) Inspirert wurde ich von den Veganen Cauliflower Buffolo Wings Rezepten, die im Netz herum schwirrten, da ich Blumenkohl liebe!


Mein Gericht ist nur inspiriert davon, da ich nicht alle Zutaten im Haus hatte und es bei mir schnell gehen musste, hab ich etwas eigenes daraus gemacht.

Zutaten:
1/2 frischer Blumenkohl
2 -3 Tassen Mehl
Wasser oder Milch
1 handvoll Erdnüsse
1 EL Sesam
1 TLBackpulver
2 TL Knoblauchpulver
3 TL Honig
1 EL Miso
1 EL Sojasauce
1 TL Chilipulver oder Paprikapulver
Salz nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Blumenkohl in mundgerechte Röschen schneiden, waschen und abtropfen lassen. Erdnüsse grob hacken.
Schritt2: In einer Schüssel aus dem Mehl, Backpulver und etwas Wasser einen dickflüssigen Teig herstellen. Er sollte so dickflüssig sein, dass er nicht so einfach vom Blumenkohl runterfließen kann.
Schritt3: Erdnüsse hinzugeben und dann den Teig mit Miso, Honig, Sojasauce, Chilipulver und Salz würzen.
Schritt4: Jetzt kommen die Blumenkohl-Röschen hinzu. Alles gut vermengen.
Schritt5: Blumenkohlröschen einzeln auf ein Backblech legen. Etwas Teig mit den Erdnussstückchen eventuell noch zusätzlich auf die Röschen träufeln. Dann alles mit Sesam und etwas Salz bestreuen, sowie etwas Öl darüber träufeln. Alles goldgelb und knusprig backen, zwischendurch einmal wenden (ich nehme immer 180Grad bei mittlerer Schiene). FERTIG! 

Miso-Mayo-Senf-Soße:
Für die Soße habe ich folgende Zutaten zusammengerührt.
1 TL Miso
1 EL Reisessig
1 TL körniger süßer Senf
1 EL Mayo
Salz und Pfeffer

Zusätzlich habe ich noch Tonkatsu-Sauce und reichlich Frühlingszwiebeln über die Blumenkohl-Nuggets geträufelt, das gibt dem Gericht wirklich nochmal so den letzten Kick! :)


Die Panade ist nicht super knusprig, also wundert euch nicht. Ich denke das liegt daran, weil ich Miso in den Teig gegeben hab. Ähnlich wie bei diesen veganen Chicken Wings könnt ihr auch den Teig nur mit trockenen Gewürzen anrühren (Erdnüsse können trotzdem rein) und dann Backen und danach das Ganze nochmal mit der Miso-Honig-Sojasoßen-Öl-Mischung wälzen und kurz weiterbacken, bis alles karamellisiert. Aber ich war schlichtweg zu faul ^^°...

An sich geben die
Erdnüsse hier schon den nötigen Crunch. Statt Erdnüssen könnt ihr es auch mal mit Mandeln oder Cashewkernen versuchen. Ist bestimmt auch sehr lecker!
Statt im Backofen, könnt ihr natürlich auch versuchen den Blumenkohl in der Pfanne auszubacken.




Daruma - Japanische Lebensmittel und Imbiss, Berlin Wilmersdorf


Das Daruma ist ein kleiner Laden in Berlin, der halb Restaurant, halb Lebensmittelladen ist. Die Speisen sind typisch japanische Hausmannskost. Das Restaurant gilt als kleiner Geheimtipp (hab ich zumindest gelesen), weshalb ich ihm natürlich einen Besuch abstatten musste. Es liegt in der Uhlandstraße 61, 10719 Berlin-Wilmersdorf und wirkt von außen sehr unscheinbar.

Betritt man allerdings den Laden, so fühlt man sich irgendwie sofort nach Japan versetzt. Die Einrichtung und die Gäste wirkten zumindest so auf mich. An den Wänden waren überall japanische Poster, Kalender und das Menü mit Fotos abgebildet.

Der Laden wirkt grundauf ehrlich und authentisch und nicht so typisch fancy und voller Designmöbel. Das finde ich zur Abwechslung mal äußerst erfrischend und sympatisch.

 

Die Speisekarte bietet typische japanische Gerichte. Ramen, Udonsuppen, Curry, Bentoboxen, Salate, Fleischspieße und Donburi-Gerichte. Wir entschieden uns für eine Tempura-Bentobox (um die 8€) und eine Schüssel Kitsune-Udon (für 5€).

Die Bentobox enthielt 3 Tempura-Garnelen, normaler Salat, Algen.Salat, Tamagoyaki, Edamame, Karotten-Kinpira, geschmorter Tofu mit Karotte und Shiitake, Reis mit Sesam und außerdem eine Misosuppe und ein Schälchen mit Tonkotsusoße zum Dippen der Garnelen.

Die Udonsupe war schlicht mit einer dünnen Scheibe marinierten, frittierten Tofus und Frühlingszwiebeln. Beides war lecker und hat "wie daheim" geschmeckt. So stell ich das mir zumindest in Japan vor ^^°


Danach bemerkte ich die Süßspeisenvitriene und musste natürlich zuschlagen. Es gab Doramochi (1,50€), also ein Dorayaki mit Anko und Mochi als Füllung. Mein Favorit! *_*


Während wir auf unserer Bestellung warteten schauten wir uns den hinteren Teil des Ladens genauer an. Jetzt verstanden wir, warum sich das Daruma nicht nur Imbiss, sondern auch Lebensmittelladen nannte. Es war zur hälfte ein japanischer Supermarkt! :) Die Regale waren über und über mit den verschiedensten Sachen, alle fein säuberlich mit Preisschildern versehen, aber ansonsten kaum geordnet. Es gab viel zu erkunden und zu entdecken. Ich entdeckte z.B. Bentoboxen, Darumas, Sake, Fächer, Kimono-Zubehör, Pinsel, Stifte, Räucherwerk, Papierwaren und und und.



Und auf der anderen Seite waren die Lebensmittel. Nudeln, Soßen und Pasten aller Art. In den Tiefkühltruhen gibts es frische Udonnudeln, Fleisch, Kamaboku (Fischpaste) und vieles mehr! Die Preise waren alle im Rahmen.


Fazit: Das Daruma ist wirklich ein kleiner Geheimtipp. Wer auf japanische Hausmannskost steht und nebenbei auch noch in Regalen vollen japanischer Sachen stöbern möchte, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen! Die Bedienung ist super super nett und das Essen ist auch lecker. :)

Achtung: Das Daruma eignet sich nicht so wirklich, wenn man mit einer größeren Gruppe chic essen möchte. Es hat nämlich unter der Woche nur von 12-20 Uhr auf und Samstags sogar nur bis 18 Uhr. Mit ein paar Freunden mal Mittags vorbeischauen geht aber auf jeden Fall! :)

War von euch schon jemand dort? Wie fandet ihr es so? Schreibt mir eure Meinung! :)


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