Umaii - Japanische Ramen Bar, Leipzig (Update 2017)


Dies ist mittlerweile mein dritter Bericht über das Umaii in Leipzig! Mein erster Bericht war ja durchweg positiv, mein zweiter Bericht war sehr enttäuschend und dieses Jahr folgt nun mein dritter Bericht!

Auf der Leipziger Buchmesse konnte ich mich wieder mit ein paar guten Freunden aus Nürnberg treffen und natürlich wollten wir auch zusammen essen gehen. Am liebsten Ramen hieß es. Ich recherchierte ziemlich lange und fragte auch meine Schwester, welche gerade in Leipzig wohnt, ob sie nicht noch einen Restaurant-Tipp für mich hätte. Leider ist Leipzig eher eine Stadt mit vielen koreanischen oder vietnamesischen Restaurants. Das Umaii ist als Ramenrestaurant in Leipzig bis jetzt noch einzigartig (glaube ich jedenfalls). Eigentlich wollte ich nach meinem letzten Bericht nicht mehr hin, aber ein kurzer Blick auf die Webseite zeigte mir, dass sie die Karte komplett überarbeitet haben.


Zur Erinnerung, bei meinem letzten Besuch wurden alle Nudelsuppen als Ramen verkauft, obwohl viele Suppen mit Soba oder Udonnudeln serviert wurden und auch die Brühe eine typische Soba-Brühe war. Das fand ich etwas frustrierend, wenn man sich auf elastische leckere Ramennudeln freut und dann aber eher weiche Soba bekommt.

Nun ist jetzt bei jedem aufgelisteten Ramen-Gericht ein Sternchen mit dem Vermerk * Jede Ramensuppe wird mit Ramennudeln serviert. Auf Wunsch ändern wir die Nudelart zu Udonnudeln. Ich weiß nicht, ob die Leute vom Umaii vielleicht meine Kritik gelesen hatten oder ob sie generell viel Feedback von ihren Kunden in dieser Richtung erhalten haben. Jedenfalls wurde die Karte nun überarbeitet. Also war das für mich der Anlass, doch nochmal vorbeizuschauen! :)

Bestellt haben wir einmal Sakura-Ramen mit Tofu (8,90€) aus der Saisonkarte, Vegane Tofu-Ramen (8,90€) mit Extra-Nudeln (2,50€) und zweimal Okonomiyaki (11.70), vegetarisch.

Dieses mal werden wirklich Ramennudeln serviert. Sie sind dünn,gerade und haben einen guten Biss. Ich find sie lecker! Ich hab schon deutlich schlechtere gegessen. Die Brühen sind allesamt klar und leicht. Nicht sehr reichhaltig, aber jetzt auch nicht schlecht. Ich persönlich bin eher der Fan von schweren, kräftigen Brühen, aber vielleicht lag es daran, weil es vegetarische Brühen waren.

Sakura-Ramen wurde Räuchertofu serviert, bei der normalen veganen Ramensuppe wurden gebratene Inari-Scheiben serviert, obwohl auf der Karte ebenfalls Räuchertofuscheiben stehen. Ich fand die Version mit gebratenen Inari-Scheiben besser. Topping gab es unter anderem auch Zuckerschoten. Diese waren leider nicht vorher blanchiert, sondern roh. Das fand ich nicht ganz so gut, auch wenn man Zuckerschoten gefahrlos essen kann. Aber besser hätten sie blanchiert geschmeckt.

Das Okonomiyaki war nach Kansai-Art, allerdings fehlte im Teig komplett der Kohl. Ich finde fein geschnittener Weißkohl ist für Okonomiyaki essenziell und ohne Weißkohl, ist es eben nur irgend ein Pfannkuchenteig. Ich nehme an das Restaurant wollte die Zutaten etwas hochwertiger gestalten, weswegen man auf anderes teureres Gemüse, wie Zuckerschoten und Babymais zurück gegriffen hat. An sich nicht verwerflich, aber ich fände es noch besser, wenn sie das andere Gemüse mit dem Kohl gemischt hätten. So fehlte ein wenig der typische Okonomiyaki-Geschmack. Als Topping gab es bei der vegetarischen Version Okonomiyaki-Spoße, Mayonaise und Aonori. Alles in allem waren die Okonomiyaki trotzdem lecker und sehr sättigend.

Ich trauere ja immer noch meinem ersten Okonomiyaki aus dem Umaii hinterher. Damals war es noch ein Okonomiyaki nach Hiroshima-Art mit Nudeln und einem Spiegelei. Das war wirklich zum reinlegen lecker!


Fazit: Im Umaii gibt es wieder richtige Ramensuppen mit richtigen Ramennudeln. Die Nudeln haben einen guten Biss und sind lecker. Die Brühen sind klar und leicht. Nicht jedermanns Geschmack, aber allgemein nicht schlecht. Neben Ramen gibt es weiterhin verschiedene Oniigri, Yakisoba und Reisgerichte zur Auswahl. Neu sind auch asiatische Burger, sogenannte Bao-Burger, wo das Brötchen aus gedämpften Hefeteig besteht. Lecker fanden wir dieses Mal auch die Auswahl an Desserts und selbstgemachten Getränken. Ich kann einen Besuch also wieder empfehlen. Die Bedienung war auch sehr nett und flott.





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