Bento #52: Curry-Yakisoba, veggy-Schnitzel, Macadamia

Ein Bento-Post ist diese Woche eh schon überfällig. Diesmal wieder aus meiner Rote-Bohne-Box.

Das aktuelle Bento musste sehr schnell gehen und ich hatte leider keine Reste vom Vortag. Somit mussten leider Fertigprodukte herhalten *hust*
Es waren aber relativ hochwertige Sachen, die mir sehr gut geschmeckt haben! ^_^b

Oben: Instant  Curry-Yakisoba mit frischen Frühlingszwiebeln und Tomaten
Unten: Vegetarisches Schnitzel auf Salat, gesalzene Macadama-Nüsse und Schoko-Bonbons gefüllt mit Milchcreme


Die Insant-Yakisoba-Nudeln haben nicht wirklich nach Yakisoba geschmeckt, weil es mit Curry-Geschmack war. Aber trotz allem schmecken mir die Nudeln sehr gut. Sie haben nicht so den ranzigen Nachgeschmack, den einige Instant-Nudeln haben :)
Vor einiger Zeit hatte ich schonmal Yakisoba mit Instant-Ramen selbst gemacht, das war auch ganz gut. Mehr darüber könnt ihr hier lesen.

Matcha-Zubereitung: Mein erster Versuch

Bevor es mit Takoyaki weiter geht, hier endlich mein Bericht über Matcha =) Mehr Infos zu Matcha allgemein gibt es hier und hier.

Ich bekam letztens von Amato mit leckeren Trinkmatcha, einem Chasen und einem Chashaku geschenkt. Nachdem ich mir auch einen richtigen Chawan (Matcha-Schale) zugelegt hatte, konnte ich mich also an die richtige Matcha-Zubereitung versuchen.

Der Chawan wird mit heißem Wasser aufgegossen und somit vorgewärmt. In der selben Zeit nutzt man das Wasser, um das Chasen im Wasser einzuweichen, sodass die Haare sich gerade spreizen. Nach einer Weile das Wasser weg schütten.


Neue Chasen erkennt man an den gekrümmten Enden. Vor allem bei Zeremonien oder bei anderen wichtigen Veranstaltungen verwendet man immer neue Chasen. Nach dem Verwenden werden die Chasen nicht mehr wirklich in ihre ursprüngliche Form zurück gehen, das ist ganz normal. Man bewahrt sie am Besten auf einem Chasentate auf. Da der Bambus leicht schimmeln kann, solltet ihr ihn trocken lagern.

Danach mit dem Chashaku 2 Löffel Matcha in die Schale tun (den Matcha vorher durch ein feines Sieb durch drücken, damit es keine Klümpchen gibt). Ich habe bereits den ganzen Matcha auf einmal durch das Sieb gedrückt, weil ich nicht wollte, dass jedesmal kostbarer Matcha am Sieb hängen bleibt ;-p

Mit heißem, aber nicht kochendem Wasser aufgießen (ungefähr 80°C).

Zuerst mit dem Chasen langsame kreisende Bewegungen machen um den Matcha aufzulösen. Danach immer schneller werden und in zick-zack-Bewegungen den Tee schlagen. Man sollte so wenig wie möglich den Boden der Matcha-Schale berühren sondern eher an der Oberfläche schlagen.

Am Ende sollte sich feiner Schaum bilden, je kleiner die Bläschen, desto besser. Den Matcha-Besen einmal kreisen lassen und dann in der Mitte herausnehmen, sodass sich eine Erhebung ergibt. Fertig!


Bitte nehmt meinen Post lieber nicht als Grundlage um Matcha-Zubereitung zu lernen, da ich ein blutiger Anfänger bin und mir mit diesem Beitrag eher Tipps von den Profis erhoffe ^_^°

Gute Videos und Links, wie Matcha zubereitet wird (ist meine Meinung), seht ihr hier unten:

In der ersten Version wird das heiße Wasser direkt auf das Matcha-Pulver gegeben und gleich geschlagen. Eine ähnliche Zubereitung habe ich auch bei der Tee-Zeremonie-Vorführung auf der Leipziger Buchmesse gesehen:


In einer anderen Methode, wird das Matchapulver zuerst mit wenig kaltem Wasser zu einer Paste verrührt und erst dann mit heißem Wasser aufgegossen und mit dem Chasen geschlagen.


Die selbe Methode wird auch beim Maiko-Teeshop sehr gut erklärt.

Mich würde natürlich interessieren, warum man es mal so mal so macht. Aber es scheint, dass man über die zweite Methode feinere Bläschen hinbekommt. Ich habe diese Version allerdings noch nicht ausprobiert...

Was man noch alles mit Trink-Matcha anstellen kann, zeige ich euch in den nächsten Beiträgen ;-)

Rezept-Links: Erdbeer-Biskuit-Rolle & Matcha-Gewürzkuchen

Ich zeige euch hier nur noch die 2 leckeren anderen Kuchen, die es am Sonntag noch von uns kommt.

Der erste ist eine himmlische Erdbeer-Biskuit-Rolle von "Kitch on the Blog". Das Rezept ist super leicht und die Rolle schmeckt einfach nur genial! Super soft und fruchtig. Ich kann das Rezept einfach nur empfehlen! Dankeschön Christina! *wink* =)

Und der andere Kuchen ist ein leckerer Gewürzkuchen, dem wir zusätzlich Matcha-Pulver unter gerührt haben. Man schmeckt zwar nicht ganz so viel Matcha raus (hätten etwas mehr rhinein tun sollen), aber dafür ist er schön grün <3 Und Gewürzkuchen schmeckt auch so super lecker :)

Das Rezept für diesen Kuchen ist von hier (^_^)b

Rezept: Takoyaki / japanische Oktopusbällchen Teil 1

Takoyaki sind japanische gebratene Teigbällchen gefüllt mit Oktopus, Frühlingszwiebeln und noch weiteren Zutaten nach Wahl. Es ist ein typisches Imbiß-Gericht in Japan und wird oft am Straßenrand verkauft. Es ist auch sehr beliebt bei Festen, Veranstaltungen und Vergnügungsparks.

Vor allem die Region um Kyoto (Kansai-Region) sind diese Oktopusbällchen sehr verbreitet. Mehr Infos hier. Auch in Deutschland wird Takoyaki normalerweise gerne auf dem "Japanfest in Düsseldorf" verkauft.

Takoyaki macht man in einer speziellen Takoyaki-Pfanne oder einem elektrischen Takoyaki-Maker. Allerdings habe ich hier auch eine Alternative dazu gefunden, sodass es eigentlich jedem in Deutschland ermöglicht diese leckeren Bällchen zu zubereiten =)

Zutaten Takoyaki-Teig:  
ergibt 14 Stück mit der "Förtchen-Pfanne"
- 1 Ei
- 340ml eiskaltes (!) Wasser
- 1 1/2 TL Dashi-Pulver
- 1 TL Sojasauce
- eine Prise Salz
- 100g Mehl

Man denkt wohl, dass der Takoyaki-Teig ziemlich kompliziert wäre, weil es so viele Fertig-Teigmischungen dazu gibt, aber das ist er ganz und gar nicht.

Zutaten für die Füllung:
- Oktopus
- Agedama (frittierte Tempurateig-Klümpchen)
- Frühlingszwiebeln
- Sakura Ebi (kleine rote, Baby-Shrimps)
- eingelegter roter Ingwer (Beni-Shoga)

Alternative oder zusätzliche Füllungen:
- Tintenfisch, Shrimps, Kamaboko
- Würstchen
- Käse & Mais
- geraspelter Weißkohl
- frittierter Tofu (Aburaage)
- Hühnchenfleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch
- gebratener Fisch

Alternative zu Dashi (kann man in Ausnahmefällen benutzen):
- Hühnerbrühe
- Gemüse-Brühe

Rezepte, an die ich mich orientiert habe sind:
Takoyaki-recipe (japanesefood.about.com), englisch
Takoyaki-Rezept (nekobento)
Takoyaki-Rezept-Video (Cooking with Dog, siehe unten)

Tako heißt ja "Oktopus" und somit ist der charackteristische Geschmack dieser Bällchen etwas "fischig", allerdings gut nach duftendem gegrilltem Meeresfrüchten und gebratenen Frühlingszwiebeln und nicht irgendwie unappetitlich nach rohem Fisch. Wenn man es aber trotzdem weniger "fischig" möchte kann man z.B. die Bonito-Flocken als Topping weglassen (zu den Toppings komme ich aber noch später).

Man kann auch ganz auf Oktopus verzichten und andere Alternativen wählen (siehe oben). Wenn möglich, sollte man bei der klassischen Füllung so wenige Zutaten wie möglich weglassen, da sich sonst der typische Geschmack nicht entwickeln kann.

Ich habe folgende Zutaten für meine Takoyaki benutzt:

Fein gehackte Frühlingszwiebeln, Tintenfisch und Garnelen, getrocknete normale Shrimps zu einem Pulver zermahlen, Tempura-Teig-Stückchen. In der Pappschachtel befindet sich das Dashipulver.

An dem Ei in der Pfanne kann man gut sehen, dass der Durchmesser der Löcher sehr gut für Takoyaki passen. Es handelt sich um ein Ei Größe M.

Diese Tentakeln, die ihr da seht sind NICHT vom Oktopus (der hat viel größere). Das sind Tentakeln von kleinenTintenfischen. Im Grunde schmecken sie ähnlich wie Oktopus und sind sogar etwas zarter, als Oktopus.
Hab ich mir jedenfalls sagen lassen ;-)

Tintenfischstückchen und Garnelen habe ich zusammen in einem "Meeresfrüchte-Mix" in einem Großhandel-Geschäft in meiner Nähe gekauft. Die Ladenkette nennt sich "Südfleisch", die gibt es in mehreren Städten. Ich denke, man kann ähnlichs bestimmt auch im Asialaden (asiastore) bekommen. Wer unbedingt Tentakel dabei haben will ;-)

Aber im Grunde reicht es, wenn ihr frische Calamari- / Tintenfisch-Stückchen nehmt. Calamari-Tuben gibt es sogar bei "Kaufland". Oktopus habe ich bis jetzt noch nicht kaufen können...

Das da oben ist frittierter Tempura-Teig, den ich auf die Schnelle gemacht habe.

Und da ich keine Sakura-Ebi hatte, habe ich ganz normale getrocknete Shrimps genommen, die man auch im Asia-Laden bekommt. Sie lassen sich nicht so leicht zerbröselt, wie Sakura-Ebi.

Ich habe sie  deswegen einfach für ein paar Stunden in heißes Wasser eingeweicht. Danach habe ich sie im Mörser so gut es geht zerstoßen. Danach in einer kleinen Pfanne geröstet und dann mit der Hand weiter zerbröselt.

Das sind also alle Zutaten, die ich für meine Takoyaki verwendet habe. Im nächsten Post geht es weiter mit der Zubereitung! :)


Für alle, die es nicht erwarten können, gibt es noch ein tolles Video von Cooking-with-dog. Das Video zeigt sehr schön, wie man Takoyaki macht =)

Bento #51: Ananas-Tofu-Puffs mit Shrimps süß-sauer


Mein aktuelles Bento habe ich wirklich auf die Schnelle gemacht. Es hat nicht mal 10 Minuten gedauert. Die Tofu-Ananas-Shrimp-Pfanne hatte ich vom letzen Abendessen.
Die Bentobox ist diese rote Hasen-Box von Urara.

Oben: Reis mit selbstgeamchtem Karotten-Furikake, Tofu-Puffs mit Ananas und Schnittlauch.
Unten: Shrimps mit Ananas (aus der selben Pfanne, aber extra platziert) mit grüner Paprika, Tomate, Erdbeere und einem kleinen Bonbon.

Die Shrimps gab es tiefgekühlt am Spieß zu kaufen. Das ist eigentlich sehr praktisch, denn immer wenn man etwas braucht holt man sich einfach ein oder 2 Spieße raus und verarbeitet es weiter, wie man möchte.

Die Tofupuffs sind die vom letzten Mal, die ich selbst tiefgefroren haben :)

Rosa-Erdbeer-Gummi-Kuchen mit Keksboden

Am Sonntag gab es bei mir ziemlich viel Kuchen ;-) Einer davon ist dieser hier. Den hat mein liebes Schwesterherz für mich gemacht (Danke! ^_^b) und deswegen wollte ich noch kurz über ihn schreiben...

Sie hat ihn nach dem Rezept von Nekochan's weißem japanischem Käsekuchen gemacht. Das Ergebnis, so wie ihr es seht, war anfangs nicht wirklich geplant. Sie wollten den weißen Käsekuchen eigentlich mit Matcha aufwerten, sodass es am Ende ein schöner grüner Käsekuchen geworden wäre.

Es fing leider schon an mit der Gelatine. Unwissend, wie ich bin habe ich natürlich eine rote Gelatine gekauft. Da ich nicht so oft backe, wusste ich nicht, dass Gelatine auch verschiedene Farben haben konnte (ja, ich schäme mich), der Kuchen wurde also in wenigen Sekunden rosa, ohne dass wir es wollten *hust*

Dazu kam, dass irgendwie die Mengenangaben von der Gelantine nicht richtig waren. Oder es kann sein, dass die Gramm-Angaben von Pulver-Gelatine und Blatt-Gelatine anders ist... Jedenfalls hat meine Schwester etwas zuviel Gelatine darunter gemischt, sodass sich die Creme anfühlt wie... ich würde sagen Gummi.

Ein sehr stabiler Gummi. Von der Elastizität her würde ich sagen, es fühlt sich an wie ein Stück Radiergummi (der von der guten Sorte! Also nicht ganz so hart) auf Butterkeksen. Und so ähnlich schmeckt er auch. Ich hatte immer das Gefühl Radiergummi mit Erdbeer-Geschmack zu essen *ggg*.

Alles in allem kein "perfekter" Geburtstagskuchen, aber lustig XD Und wenigstens sieht er auf dem Foto gut aus ;-p Und wenn man ihn mit frischen süßen Erdbeeren isst, ist er auch ziemlich saftig und schmeckt eigentlich auch ganz gut ^_^


Es gab außerdem noch Erdbeer-Roulade und Gewürzkuchen mit Matcha, die sehr lecker waren =) Vielleicht gibt es davon auch noch ein paar Fotos...

Shopping-Tipp: Takoyaki-Pfanne / Förtchen-Pfanne/ Poffertjes

Ich kann wieder eine erfreuliche Nachricht an alle Takoyaki-Liebhaber bekannt geben! ^_^

An alle Fans dieser Oktopus-Bällchen, die aber kein Geld und die Möglichkeit haben eine echte japanische Takoyaki-Pfanne zu kaufen (z.B. auf Jlist):
Es gibt in Deutschland durchaus einen viel preiswerteren Ersatz dafür: Die Förtchen-Pfanne!

Pförtchen
, Förtchen oder Vörtchen sind vor allem in Norddeutschland sehr beliebt. Es ist meistens ein süßer Hefeteig mit Rosinen, der vor allem zu Weihnachten oder Silvester gegessen wird. Es gibt noch ein ähnliches Gebäck namens "Poffertjes". Alle Varianten sind auch in Holland sehr beliebt.

Man macht dieses Gebäck in einer speziellen Pförtchen-Pfanne, die sehr der Takoyaki-Pfanne ähnelt.

Ich stieß bereits vor einiger Zeit während meiner Suche nach Takoyaki-Pfannen auf den Begriff "Poffertjes". Aber wie man an den Google-Ergebnissen sieht sind Poffertjes oft viel flacher als Takoyaki, sodass ich meine Suche enttäuscht einstellte.

Vor Kurzem entdeckte ich bei Karin, dass vor allem Pförtchen-Pfannen im Gegensatz zu Poffertjes geradezu perfekt für Takoyaki sind, da sie sehr tief und rund sind. Ich kannte davor den Begriff "Pförtchen" gar nicht. Die Kugeln haben auch den ähnlichen Durchmesser, sind also nicht zu klein und nicht zu groß.

Ich musste sofort die selbe Pfanne haben, und kurz vor meinem Geburtstag (der heute ist) kam die Pfanne auch  per Post bei mir an ^_^

Für alle Japanfans in Norddeutschland wird es wohl kein Problem sein diese Pfanne auch in normalen Läden zu kaufen, aber für alle anderen gibt es ja Gott sei Dank das Internet ;)

Bei Amazon habe ich das perfekte Exemplar unter dem Begriff "Augenpfanne" entdeckt:
Augenpfanne / Takoyaki-Pfanne bei Amazon

Es passen 7 Takoyaki auf einmal rein und das Gute bei dieser Pfanne ist: Sie hat einen Flachen Boden und ist somit auch perfekt für den Elektro-Herd geeignet.
Ich selbst nutze zwar auch Gasherd, aber die Info kann ja nicht schaden :)

Takoyaki-Eisen sind ja normalerweise, ähnlich wie Taiyaki-Eisen, eher auf dem Gasherd zu benutzen, weil sie gewölbt sind. Auch haben viele Förtchen-Pfannen keinen flachen Boden, also wer einen Elektro-Herd hat, bitte beim Kauf genauer hinschauen.

Beim Kauf solltet ihr außerdem unbedingt darauf achten, dass die "Löcher" auch wirklich tief und rund sind. Es gibt nämlich auch flachere Versionen eben für "Poffertjes" und es gibt auch Pfannen für die Zubereitung von Schnecken (Schneckenpfanne), die auch ähnlich aussehen. Aber diese sind oft nicht ganz rund sondern unten flacher und somit für Takoyaki ungeeignet.

Dass Takoyaki mit Pförtchen-Pfannen wirklich funktionieren zeigen folgende Links:
Takoyaki bei Karin
Takoyaki mit Förtchen-Pfanne

Ich kann euch aber schon mal sagen, dass die Takoyaki auch bei mir sehr gut geworden sind, mehr darüber gibt es in nächster Zeit =D

Pflaumen-/Zwetschgen-Blüten (Ume) im Frühling

Am Freitag musste ich doch nicht so lange arbeiten und so durfte ich früher nach Hause gehen. Die Zeit habe genutzt um nach schönen Kirschbäumen (Sakura) zu suchen um deren Blüten und Blätter auch teilweise für Amatos tolle Rezepte zu verwenden.

Leider habe ich zwar noch keine Zierkirsche gefunden, aber dafür viele viele Pflaumen bzw. Zwetchgenbäume (kenne mich leider nicht so aus), die wunderschön rosa blühten.

Ein Baum stand sogar sehr nahe an der Straße und war nicht umzäunt. Ich habe mich also eine Weile darunter gestellt und einfach die Schönheit genossen.Was gibt es schöneres? Duftende Blüten, summende Bienen, blauer Himmel, strahlende Sonne und ein leichter Wind an einem Freitag-Nachmittag nach der Arbeit?

Es gingen auch kaum Menschen vorbei und so konnte ich auch in Ruhe ein paar Fotos für euch machen...

Wünsche euch noch ein tolles verbleibendes Wochenende! :)

Bento #50: Hoi-Sin-Sesam-Tofu, Nudeln & Pok Choi

Ich arbeite mal wieder etwas länger, weshalb es mal wieder ein größeres Bento aus meiner Fischgräten-Box gibt :) Das Foto ist leider nicht so schön, weil es noch zu früh war, deswegen hat es so einen Blaustich...

Unten: Chinesische Eiernudeln mit Sesamöl angebraten und Petersilie als Deko, gebratener Tofu mit Hoisin-Sesam-Marinade (dazu gibt es bald noch eine kurze Anleitung)

Oben: Mandarinen, Pilze aus Schaumzucker, Cocktail-Tomaten, Schnittlauch und Pok-Choi mit einem Rest der Sesam-Hoi-Sin-Marinade.

Sowohl Tofu als auch Pok-Choi waren Reste vom Abendessen :)


Tokens Geschichten über Bento & Mitmenschen Teil2:

(Echte Namen wurden mit Nicknamen ersetzt)

Als ich das erste mal meine Sakana-Box mitgenommen hab.


Kollegin:
Na endlich mal eine Box, die nicht so klein ist. Die anderen sahen ja eher aus wie Snackboxen.
Ein Kollege (skeptisch): Für uns Männer ist es aber trotzdem niemals ausreichend!
Ich (schaue auf seinen 5-Minuten-Nudelbecher): Ist das da deine Vorspeise?
Der Kollege (verteidigt sich): Ich esse noch Brot dazu und außerdem hab ich heute nicht so viel Hunger!
Ich: Na dann guten Appetit! ;-p

Während dem Essen wurde ich mit gierigen und bösen Blicken bestraft... *ggg* 



Umfrage #4: Wie alt bist du? (Essen in der heutigen Zeit)

unter 10 Jahre
  0 (0%)
10 - 14 Jahre
  2 (2%)
15 - 18 Jahre
  16 (21%)
19 - 24 Jahre
  25 (34%)
25 - 30 Jahre
  20 (27%)
31 - 40 Jahre
  7 (9%)
41 - 50 Jahre
  2 (2%)
über 50 Jahre
  1 (1%)

Stimmen gesamt: 73


Es ist mal wieder eine Umfrage fertig und hier präsentiere ich euch wieder das Ergebnis!


Die Frage war diesmal nach eurem Alter und ich bins teilweise sehr erstaunt, wieviele Menschen unterschiedlichen Alters meine Seite besuchen.

Natürlich kann man auch erkennen, dass vor allem die Hauptzielgruppe von Foodblogs hier auch getroffen wurde. Zwischen 18 und 30 Jahren so sagt man, wären die meisten Leser, die sich für Foodblogs und Kochen interessieren.

Ich freu mich auch sehr, dass auch einige unter 14 Jahren hier mitlesen. Das finde ich ganz besonders toll, weil vor allem in der heutigen Zeit viel zu wenige Jugendliche sich mit Kochen und guter Ernährung beschäftigen.

Dabei ist es in Zeiten von Convenience-Food wichtig zu erkennen, was uns die Industrie eigentlich immer vorsetzten will. Teilweise schon eine Frechheit, was alles an Produkten verkauft werden, die nicht das Werbeversprechen halten. Ob es jetzt Mogelpackungen sind, verschwiegene Zusatzstoffe oder unnütze Angaben wie "Ohne Fett" auf einem Produkt, wo noch NIE Fett drin war!

Das habe ich tatsächlich schonmal auf einer Mineralwasser-Flasche gesehen.
Da war ein Aufkleber mit "Ohne Fett & Konservierungsstoffe". Bei Wasser! Das muss man sich erst mal durch den Kopf gehen lassen.

Hierzu fällt mir noch ein aktueller Post von Foodfreak ein, die wieder ein neues angeblich so revolutionäres, Fertigprodukt entdeckt hat: Die überteuerte Fertig-Nudeln im Kochbeutel! Unglaublich aber war, und das traurige ist, es wird Leute geben, die diesen Schmarrn auch noch kaufen...

Auch empfehle ich die Info-Seite von Food-Watch: Abgespeist.de.
Wenn man auf die einzelnen Artikel klickt erfährt man viele Infos über das tatsächliche Produkt und ich kann sagen, dass mir oft der Appetit vergangen ist.


Am Meisten freue ich mich aber auch über die etwas "älteren" Leser ;-) Ich schätze das Thema Bento & Japan ja eher als Zielgruppe für die etwas jüngeren Leute ein, aber es ist schön zu sehen, dass Bento nicht nur unter Jugendlichen immer beliebter wird :)

Mich würde eure Meinung zu dem Thema "Ernährung, Convenience-Food und Food-Industrie in der heutigen Zeit" interessieren. Die Kommentarfunktion kann auch hier für Diskussionen benutzt werden.


Ich bedanke mich recht herzlich für die Teilnahme an der Umfrage!

Rezept: Sakura-Mochi, Kinako-Mochi, Bota-Mochi

Meine Fotoserie über meine Mochi-Produktion habe ich ja schon lange voraus gesagt. Hier ist also endlich mein Bericht!

Ich habe Mochi nach den Anweisungen von Amatos Grundrezept für Mochi gemacht. Es ist ein sehr gutes Rezept und man kann eigentlich nicht viel falsch machen.

Um es vorweg zu sagen, ICH habe beim ersten Versuch VIEL falsch gemacht ;-) Aber keine Sorge - das Rezept von Amato funktioniert wirklich sehr gut, wenn man alles richtig macht.

Meine Mochi wurden am Anfang etwas "trocken", was habe ich falsch gemacht?
- zum Dämpfen einen großen Topf nehmen (meiner war etwas zu klein)
- unbedingt ein Baumwoll-Tuch nehmen (meines hatte viel Polyester-Anteil)
- beim Dämpfen ein bisschen Wasser über den Reis träufeln (hab ich nicht gemacht)

Ich habe das Rezept ein zweites Mal gemacht und dabei alles "richtig" gemacht. Das Ergebnis waren wirklich super leckere, zarte und weiche Mochis! <3 Nur mit dem Formen hab ich noch nicht ganz so viel Übung, meine sehen nicht so schön aus ;-)

Bitte besucht Amatos Webseite für das Rezept. Sie hat dort auch eine englische Version! Ich werde hier nur meine Arbeitsschritte erklären :)

Let's start! =^-^=

Für die Mochi-Herstellung benötigen wir runden Klebreis mit ganzen Körnern. Bitte nehmt keinen Sushi-Reis, auch wenn der in Deutschland oft als Klebreis bekannt ist. Das ist was ganz anderes. Der runde Klebreis wird auch oftmals als "Sweet Glutinous rice" angegeben, weil man ihn sehr oft für süße Reisspeisen benutzt.

Dieser Reis ist nicht so klar, wie Reis zum normal-Essen. Er ist weiß und undurchsichtig. Man kann ihn auch schlecht oder gar nicht im Reiskocher zubereiten, er bei den mesiten Gerichten gedämpft. Es gibt hier auch verschiedene Sorten aber meistens findet man entweder Langkorn oder Rundkorn dieser Sorte. Rundkorn wird für das Rezept benötigt.

Der Reis ist auch gar nicht teuer und nichts spezielles für Mochi oder so. Man bekommt ihn in fast jedem Asia-Laden, meistens aus Vietnam. Für 1kg hab ich glaub ich 2,50 EUR gezahlt

Oben im Bild seht ihr den Unterschied. Das erste ist süßer Rundkorn-Klebreis, der 1 Tag im Wasser gelegen ist. Daneben trockener süßer Rundkorn-Klebreis und das dritte ist Langkorn-Klebreis aus Thailand.

Ihr müsst euren Rundkorn-Klebreis über Nacht in Wasser einweichen lassen. Das Korn saugt sich mit Wasser voll und es wird weicher. Man kann ihn dann ganz einfach mit den Fingern zerbröseln.

Nun den Reis in ein Baumwoll-Tuch geben und mit einem Nudelholz oder ähnliches schlagen. Je länger ihr den Reis schlägt, desto feiner wird das Mochi.

Wenn es für euch fein genug ist, den Reis in dem Baumwolltuch nochmals durch kneten, damit er lockerer wird. Danach gut aus gebreitet im Topf für 30 Minuten dämpfen (steam for 30 minutes). Gelegentlich etwas Wasser darüber träufeln.


Nun in einem Topf den Zucker-Sirup aufkochen lassen und den fertig gedämpften Klebreis in den Topf geben. Gut umrühren, bis der Reis den Zucker aufgenommen hat und zu einer Masse geworden ist. Mit einem Tuch abdecken und eine Weile stehen lassen.

In der Zwischenzeit die ganzen "Panaden" wie Kinako-Mehl oder Sesam und Anko vorbereiten. Auch das Zuckerwasser für die Hände nicht vergessen.

Für ganz feines Mochi, kann man den Teig zu diesem Zeitpunkt nochmals schlagen. Hab ich aber nicht gemacht. Ich habe den Teig zu kleinen Kugeln geformt und mit Sesam oder Kinako gewälzt und einige auch mit Anko gefüllt.

Damit die Mochi eine schöne runde Form bekommen, kann man sie ganz einfach mit der Gabel in dem Sesam oder Kinako wälzen. Mit der Gabel einfach die Kugeln mit kreisenden Bewegungen drücken und formen. Das hier ist Bota-Mochi, also mit schwarzem Sesam.

Das ist Kinako-Mochi, also in Kinako-Mehl gewälzt. Das ist geröstete Sojabohnen-Mehl. Als Zucker für die Mischung habe ich extrafeinen Kristall-Zucker zum Backen genommen. Funktioniert sehr gut!

Und hier unten ein Mochi gefüllt mit Anko (Pseudo Sakura-Mochi, da ohne Sakura-Blatt)
Das Anko ist nicht selbst gemacht. Ich hatte leider nicht so viel Zeit und leider auch keine Azuki-Bohnen im Haus gehabt. Aber irgendwann werd ich das bestimmt mal versuchen :)

Die selbstgemachten Mochi hatte ich bereits hier im Bento!

Viel Spaß beim Nachmachen!
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