Zutat: Okumoto Karaage Mehl / Breader Mix


Während einer meiner Asialäden-Besuche nahm ich unter anderem dieses Produkt mit. Es handelte sich dabei um eine Fertig-Gewürz-Mehl-Mischung für Karaage. Ich war neugierig auf den Geschmack, da ich bis jetzt Karaage nur selbstgemacht hatte und keinen Vergleich hatte.

Die Teigmischung besteht vor allem aus Weizenmehl, Stärke, Paniermehl und Gewürzen. Es ist auch Eipulver und Magermilch enthalten sowie Hähnchenextreakt. Somit ist das Produkt leider nicht für Vegetarier geeignet, auch wenn auf der Rückseite noch weitere Anwendungsmöglichkeiten mit Tofu und Gemüse gezeigt werden.

Im Grunde gibt man die gewünschten Zutaten zusammen mit dem Karaage-Mehl in eine Tüte und schüttelt es richtig gut durch, bis alles davon bedeckt ist. Dann wird alles in Öl ausgebacken. Da ich gerade keinen Tofu zur Hand hatte, nahm ich Sojaknoten, die ich vorher in kochendem Wasser eingeweicht hatte.

Es hat wirklich sehr gut funktioniert! Sie waren schön würzig und knusprig. Allerdings schmeckte ich kein bestimmtes Gewürz heraus, also keine Knoblauch oder Ingwernote oder so. Es hat einfach nur sehr pikant geschmeckt (Ich schätze, da ist auch Geschmacksverstärker dran). Alles in allem ist es ab und zu ganz okay, aber ich glaube man könnte so eine Gewürzmischung genausogut selber machen.

Ich kannte Karaage mit einer schönen Ingwer-Note, die war hier gar nicht vorhanden, was ich etwas schade finde.


Fazit: Das Produkt ist an sich ganz praktisch, da die Zubereitung unkompliziert und flott geht. Ich kann es mir auch sehr gut mit Tofu oder Gemüse vorstellen. Demnach ist es das perfekte Gericht fürs Bento! Ich denke aber, dass man so eine Mehlmischung bestimmt auch selber zusammenstellen und dem Ganzen noch mehr Würze geben kann. Ich werde es austesten und berichten! Nochmal kaufen würde ich es persönlich nicht. :)



Restaurant: Momo Ramen, Hamburg


Gestern war ich mit ein paar Studienkolleginnen zum Ramen-Essen verabredet! Ausgesucht haben wir uns das Momo-Ramen, welches erst vor kurzem eröffnet hatte. Das Restaurant liegt im Stadtteil Eimsbüttel in der Margaretenstraße 58, 20357 Hamburg. Das ist nur 10 Minuten von der S-Bahnstation Sternschanze entfernt.

Von Außen ist das Restaurant sehr unscheinbar. Es gibt kein Namensschild. Lediglich eine einzelne rote Laterne zeigt an, dass es hier asiatisches Essen gibt. Das Gebäude ist anscheinend ein kleiner umgebauter Laden im Altbaustil. Es ist eng und für ein Restaurant sehr ungünstig geschnitten. Es gibt so wenig Platz, dass wartende Gäste draußen auf der Straße stehen müssen. Man darf erst rein, wenn man vom Personal hereingeholt wird.

Wir hatten uns um 18 Uhr verabredet. Als ich 5 Minuten vor 18 Uhr dort ankam, stand bereits eine riesige Menschenmenge vor dem Restaurant. Das kannte ich bis jetzt nur vom Japantag in Düsseldorf. Wenige Minuten später kam jemand von der Restaurant-Crew und bat die Wartenden immer Grüppchenweise hinein. Die Leute werden direkt zu einem Tisch geführt und bekamen dann die Speisekarte.


Es gab verschiedene Vorspeisen, wie z.B. Kimchi, Gyoza und Edamame. Die Gyoza waren selbstgemacht und haben anscheinend sehr gut geschmeckt (leider gab es keine vegetarische Option).

Ich entschied mich für die Miso Soy Ramen (12€). Das ist im Prinzip Sojamilch-Ramen mit Misopaste verfeinert. Ich hatte bis jetzt Sojamilch-Ramen nur selbstgekocht gegessen und noch nie im Restaurant probiert. Deshalb wollte ich das unbedingt mal probieren. Als Extra gönnte ich mir außerdem noch Mayu (1€). Das ist ein schwarzes Öl aus schwarzgeröstetem Knoblauch. Der herbe Geschmack passt sehr gut zu süßlichen Brühen und hebt nochmal den Geschmack der Ramensuppe. Mayu hatte ich bis jetzt auch noch in keinem Restaurant als Option gesehen.

Das Sojamilch-Ramen bestellte ich mit Ei. Ansonsten wäre das Gericht sogar vegan. Es gäbe außerdem auch noch ein veganes Tantan-Men. Das würde ich gerne das nächste mal ausprobieren! :) Ich habe extra nachgefragt und erfuhr, dass die Nudeln von Haus aus alle ohne Ei sind. Bis jetzt kannte ich Ramennudeln nur mit Ei.


Außerdem seht ihr hier einmal Spicy Miso Ramen mit Hühnchen (12€) und Tonkotsu-Ramen mit Chashu (13€).

Kommen wir zum Geschmack: Die Nudeln hatten eine sehr gute Konsistenz und der Geschmack war auch sehr gut, obwohl sie kein Ei enthielten. Ich war sehr positiv überrascht! Die Portion war auch wirklich ordentlich! Man hat also sehr lange Freude an den Nudeln und sie wurden auch nicht so schnell weich.

Die Sojamilchbrühe hatte vor allem eine starke Sesamnote und war sehr reichhaltig und dick. Leider habe ich die Misopaste nicht wirklich herausgeschmeckt. Die Brühe selbst war im Gesamten leider nicht so raffiniert, da man keine weiteren Geschmacksnuancen (wie z.B. Ingwer oder Shiitake oder eben Miso) herausschmeckte. Es hatte auch keine süßliche Sojamilch-Note. Das Mayu, welches ich mir ja als Extra bestellt hatte, war herb und in der Kombination sehr interessant. Allerdings war die Sojamilchbrühe eben nicht so süßlich, wie ich dachte, deswegen ergab es nicht diese interessante Geschmackskombination von süß und herb, was man ja mit der Zugabe von Mayu erzielen will.

Das Ei war dagegen perfekt gekocht und sehr lecker. Es war auch vorher in der typischen Sojasoßen-Mischung eingelegt. So wie es sein soll!

Die Standardtoppings bei meiner Portion bestanden aus Mais, Tomate und Avocado, Frühlingszwiebeln und Menma (getrocknete, marinierte Sojasprossen). Bis auf Tomate und Avocado waren die Toppings sehr klassisch. Die Tomate fand ich ein wenig fehl am Platz, aber seis drum. Sie hat optisch einen schönen Farbtupfer gebracht und geschmeckt hat es auch.

Ich durfte auch die Brühen der andern probieren. Die Spicy Miso Ramen war schön würzig, aber nicht zu scharf und man hat auch das Miso herausgeschmeckt. Die Tonkotsu-Ramen war sehr sämig und hat eine starke Schweinefleischnote. Die Brühe war sehr kräftig und aromatisch. Echt gut!

Außerdem habe ich noch die normalen Misoramen probiert. Da war die Brühe ebenfalls sehr hell und die Misonote eher dezent, aber insgesamt auch lecker.

Was mir allerdings erst gegen Ende aufgefallen ist: Die Brühen sind insgesamt sehr salzig gewürzt. Weshalb man mit den ersten Löffeln geschmacklich richtig geflasht ist, weil da so viel Power in nur einem Löffel drinsteckt. Je länger man isst, desto mehr merkt man (bzw. merkte ich) allerdings das Salz, was leider nicht so ideal ist. Ich habe mich am Ende nochmal durch alle Brühen probiert und fand sie im Nachhinein alle viel zu stark gesalzen. Das war etwas schade und ist mir sonst in keinem anderen Ramen-Restaurant passiert. Eventuell sind die Brühen auch auf den deutschen Gaumen angepasst worden, man mag es ja oft gerne salziger, als Asiaten. Hätte man die Brühen einen Ticken mehr "verdünnt" wäre es wirklich perfekt gewesen finde ich. Insgesamt war man wirklich bemüht authentisch zu kochen und das finde ich auf jeden Fall schonmal sehr positiv! :)


Fazit: Bei Momo Ramen findet man authentische Ramen, die echt lecker sind. Alle Gerichte sind an japanische Klassiker angelehnt und kein Fusion-Food. Die Brühen sind sehr aufwendig erstellt und anhand der typischen Extras wie Mayu merkt man, dass man sich wirklich mit Ramen auskennt. Die Portionen sind wirklich sehr üppig und leider gegen Ende einen Tick zu salzig, ansonsten wirklich sehr gut. Sehr gut finde ich auch, dass die Nudeln von Haus aus ohne Ei sind, aber trotzdem wirklich toll schmecken. Daumen hoch, dass es sogar zwei vegane Ramen-Optionen gibt!

Von den Preisen her ist das Restaurant anscheinend, was Hamburger Ramen-Verhältnisse angeht, im normalen Mittelfeld. Es ist aber in der Tat bis jetzt das teuerste Ramen-Restaurant, was ich besucht habe. Verglichen z.B. mit dem Takumi in München, wo die günstigste Portion 9,80€ und die teuerste 12,80€. Allerdings ist die Nudelportion hier auch bis jetzt die größte, die ich bis jetzt gegessen hab.

Der hauseigene Eistee basiert auf Jasmintee und hat eine säuerliche Note. Der Tee ist sehr erfrischend, da er nicht zu süß ist und leicht herb. Ich fand ihn sehr angenehm. Die Bedienung war, trotz des vollen Restaurants, sehr ruhig und zuvorkommend. Allerdings hat es schon etwas gedauert, bis man endlich etwas zu essen bekommt. Deswegen kann ich es niemandem empfehlen, der es eilig hat. Was ich etwas schade finde sind die Räumlichkeiten. Die Räume sind sehr ungünstig geschnitten und etwas eng. Auch, dass die Leute draußen warten müssen, finde ich etwas ungünstig. Reservieren ist ein Muss! Die Lichtverhältnisse waren leider auch nicht perfekt, wenn man ein gutes Foto machen will. Insgesamt war alles in einem viel zu gelben, dumpfen Licht getaucht, was die Schönheit der Nudelsuppe leider auch unter einem gelben Filter verschwinden lies und das finde ich immer sehr schade.

Momo Ramen ist das erste Ramen-Restaurant in Hamburg, was ich besucht habe. Die anderen werde ich mit der Zeit natürlich auch noch ausprobieren und berichten! :)


War jemand von euch schon dort? Wie ist euer Eindruck? Und wie findet ihr allgemein Ramen in Hamburg?



8 Jahre Bento Lunch Blog: Das sind die Gewinner!

Die Gewinner stehen fest! Herzlichen Glückwunsch an alle euch! :D

Die Reihenfolge war dieses Mal wie folgt:
Gewinner 1: Sandra
Gewinner 2: Nani
Gewinnerin 3: Cyliane
Gewinnerin 4: Satsuki

Was für Preise sich ergeben (anhand der Preiswünsche hier), sehr ihr weiter unten!
Bitte schickt mir an mail_token(at)yahoo.de eure Adresse, dann kann ich euch die Preise zuschicken! :)




Preis #1 von eshly. geht an Nani mit diesem Foto.
Rezept:
Onigiri
Box in der Größe Medium, flach 155mm Durchmesser. Mehr Infos zu den eshly. Boxen hier und hier. Dazu ein paar Stäbchen von mir.



Preis #2 von kivanta.de geht an Cyliane mit diesem Foto.

Rezept: Karotten-Kinpira 
Hochwertige Edelstahl-Lunchbox mit 2 Etagen und einem Metalltrenner der Marke Lunch Buddy. Dazu ein paar Stäbchen von mir.



Preis #3 von japanwelt.de geht an Sandra mit diesem Foto.
Rezept: Karamellisierte Kirschtomaten in Rosmarin-Butter mit Gnocchi
Schöne blaue Monbento-Lunchbox, zweistöckig mit Gemüsestanzern, Kühlpäckchen und Mini-Onigiri-Former. Dazu ein paar Stäbchen von mir



Preis #4 von Pyramond / Christian Allmann geht an Satsuki mit diesem Foto.
Rezept: Chinesisches Rührei mit karamellisierten Tomaten
Das bunte Otakupaket wurde von Christian Allmann (Geschäftsführer und Mitgründer vom Manga-Verlag Pyramond) und mir zusammengestellt. Es beinhaltet 3 Mangas (Toradora! und K-On), ein Postkartenset von Nekoloco! und 4 japanische Snacks (Pocky Erdbeere, Grill-Mais-Snack, Hello Panda Vanille und Cup Noodles, Curry-Ramen)




BONUS geht ebenfalls an
Sandra!
Einer von euch hat die Chance zu eurem Gewinn noch zusätzlich 1 Bento Lunch Buch zu bekommen.Gebt bitte bei euren Preis-Wünschen an, ob ihr gerne das Bento-Lunch-Buch haben wollen würdet. Der erste den ich ziehe, der diesen Vermerk mit dabei hat, bekommt es dann! :)

https://www.etsy.com/de/shop/BRITTAKNUEPPEL?ref=hdr_shop_menu

https://www.kivanta.de/

https://www.pyramond.de/
https://www.japanwelt.de/

Vielen Dank an alle Sponsoren für die tollen Preise! Auch an alle Teilnehmer nochmal ein großes Dankeschön für's Mitmachen! Die nächste Aktion kommt bestimmt!






NEWS: Warum ich Japan Liebe & Auslosung der Kochaktionsgewinner


Auf dem Blog von Nipponinsider kann man aktuell einen Gastbeitrag von mir lesen! Dort beantworte ich die Frage "Warum ich Japan liebe" :) Viel Spaß beim Lesen!

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Viele haben mich ja schon gefragt, wann die Gewinner von der Kochaktion endlich feststehen. Ich bin gerade noch dabei all die eingesendeten Fotos abzuspeichern. Danach lade ich sie auf meinem FLICKR-Account hoch und kann dann endlich die glücklichen Gewinner ermitteln! :) Noch ein wenig Geduld!

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Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! :) Mittlerweile habe ich mich recht gut in Hamburg eingelebt. Die Küche ist eingerichtet und der Weg für viele neue Blogeinträge ist also gesichert! Bis dahin, folgt mir gerne auf Instagram! Wenn ihr besondere Wünsche habt, worüber ich mal einen Beitrag machen soll, lasst es mich wissen!


Bento #175: Schnitzel mit Furikake


Das erste Bento im neuen Jahr! Und weitere werden sicherlich folgen! :D Da ich ja wieder studiere gibt es wieder vermehrt Gelegenheiten eine Bentobox zu packen. Gepackt habe ich es in meiner einstöckigen runden Bentobox.

Inhalt der Bentobox:
Reis mit Furikake, Sojaschnitzel in Miso-Ingwer-Marinade, Tonkatsusoße und Preiselbeermarmelade. Garniert mit einer Scheibe Zitrone.

Das Schnitzel habe ich wie bei meinem Tonkatsu-Rezept gemacht, nur die Panade ist dieses Mahl normales Paniermehl und kein Panko.



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