Zutat: Kombu-Dashi-Granulat (Instant-Brühe)


Kombu-Dashi ist eine Brühe auf Basis der Kombu-Alge und ist somit vegan. Zusammen mit getrockneten Shitake-Pilzen bildet diese Kombination eine sehr schmackhafte vegane Version von dem klassischen Dashi.

Katsuobushi-Dashi ist eine Brühe auf Basis von getrocknetem Bonito (Thunfischart). Der Thunfisch wird auf spezielle Weise, sehr aufwendig getrocknet und geräuchert, dass er am Ende so hart ist, wie ein Stück Holz (sieht auch aus, wie ein Stück Holz). Anschließend wird der Fisch mit einem speziellen Werkzeug in hauchdünne Flocken gehobelt. Die Bonito-Flocken sind auch als Topping für alle möglichen japanischen Gerichte beliebt und man kann sie "einfach so" essen. Die Bonito-Flocken kann man aber eben auch in heißes Wasser geben und zu Katsuobushi-Brühe kochen. Bonito-Flocken in guter Qualität sind meist sehr teuer und für eine gute Brühe benötigt man eine Menge davon. Deswegen greifen viele Leute auf Dashi-Granulat oder Instant-Dashi zurück.

Dashi, der Begriff bedeutet eigentlich nur Brühe, aber damit ist meistens eine Brühe aus Kombu und Katsuobushi-Flocken gemeint. Wollt ihr also klassische Misosuppe kochen, reicht es nicht das Katsuobushi-Granulat als Suppenbasis zu verwenden. Ihr müsst entweder ein Stück getrocknete Kombu-Alge oder eben die selbe Menge Kombu-Dashi-Granulat mit in die Brühe tun.

Es gibt auch Dashi auf Sardinen-, Muschel-, oder Pilzbasis. Für Nudelsuppen kombiniert man auch gerne verschiedene Brühen auch zusammen mit Fleischbrühen. Brühen auf Fleischbasis, wie z.B. Hühner- oder Rinderbrühe wird allerdings (soweit ich weiß) nicht Dashi genannt.

Instant-Dashi wird auch als Würzmittel in verschiedenen Teigrezepten (z.B. für Okonomiyaki oder Takoyaki) verwendet. Der Einsatz von Dashi verleiht den Gerichten einen japanischen Touch, da das Gericht immer ein wenig nach Meer/Fisch schmeckt. Außerdem hebt das natürliche Umami den Geschmack der anderen Zutaten. Es gibt verschiedene Qualitäten von Instant-Dashi. Günstige Varianten enthalten auch zusätzliches Glutamat. Hochwertigere Sorten kommen ohne Zusätze aus.



Rezept: Fruchtige Orangen-Tomatensoße


Ich liebe Tomatensoße seid ich in Nürnberg in einem Pasta-Restaurant gejobbt hatte und dort die Gelegenheit bekam, richtige gute Tomatensoße zu kosten. Davor war Tomatensoße nicht so mein Ding, da ich selbst nicht wusste, wie man eine richtig gute zubereitet und weil ich bis dahin auch sonst keine richtig gute von anderen gegessen hatte.

Die Hauptzutaten für eine gute Tomatensoße sind (nach meiner jetzigen Erfahrung in sizilianischer Küche):
- viele, super reife, gehäutete Tomaten (man ist meist immer zu faul, die Tomaten zu häuten, aber das lohnt sich und macht wirklich einen großen Unterschied)
- zur Unterstützung (weil selbst die Gartentomate nie so super duper reif sind) immer noch Dosentomaten hinzugeben (am besten geschälte Romatomaten). Die sind richtig schön reif und rot und geben eurer Soße noch mehr Geschmack und Farbe
- viel, viel gutes Olivenöl
- Zucker (die Zugabe von Zucker hebt den Tomatengeschmack ungemein. Ich gebe immer mindestens 1 EL Zucker zu einem großen Topf Tomatensoße)
- lange Einkochzeit einplanen. Die Tomatensoße muss mindestens 30 min bis 3 Stunden  (je nach Menge natürlich noch länger)  bei kleiner Hitze einköcheln, nur so können sich die Aromen entfalten und die Soße wird schön dickflüssig und ihr müsst keinen Soßenbinder oder ähnliches verwenden.

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Je nach Art der Tomatensoße variieren die Zutaten natürlich etwas. Vor kurzem habe ich hier ein Rezept für Orange Pasta entdeckt und gleich nachgekocht. Sehr lecker, fruchtig und auch leicht herb. Mal was anderes! Probiert es doch mal aus!

Zutaten für 4 Portionen:
Saft und Fruchtfleisch von 2 Orangen
Orangenschalenabrieb von 2 Orangen
1 Dose Tomaten (z.B. gehäutete Romatomaten)
1/2 Packung passierte Tomaten
5-6 Knoblauchzehen
2 große Zwiebeln
1 EL Zucker
1 Prise Zimt
1 handvoll frischer Basilikum
Chili nach Geschmack
Salz (Ungefähr 1/2 EL) und Pfeffer nach Geschmack

Außerdem beim Servieren:
Etwas Sahne, Schmand oder Ricotta, geröstete Walnüsse (optional), Orangenabrieb, ordentlich Parmesan und viel Basilikum

Zubereitung:
Schritt1: Zuerst den Orangenabrieb von den zwei Orangen runterreiben. Dann die Orangen Schälen. Die gröbsten weißen Teile entfernen und alles zusammen mit der Hälfte des Orangenabriebs in einen Mixer geben und fein pürieren.
Schritt2: Knoblauch in feine Scheiben schneiden oder grob hacken. Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Basilikum in Streifen schneiden.
Schritt3: In einer Pfanne reichlich Olivenöl hineingeben und die Zwiebeln anbraten, bis sie glasig sind. Eine Prise Salz dazugeben. Dann den Knoblauch hinzugeben und weiterbraten.
Schritt4: Mit dem Orangenpüree und den Tomaten ablöschen und mit Zucker, Salz, Pfeffer, Zimt und Chili abschmecken.
Schritt5: Die Soße mindestens 30Minuten - 1Stunde einkochen lassen bis sie eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Nochmals mit Salz, Zucker, Pfeffer oder Chili abschmecken. FERTIG!

Die Soße sollte fruchtig, leicht süßlich und auch ein wenig herb schmecken. Passt auf mit dem Salz. Zu viel Salz macht die Soße ganz seltsam, retten könnt ihr sie meist nur mit der Zugabe von mehr Tomaten und Zucker.

Ich fülle immer einen Teil von der Soße gleich in Einmachgläser um. Dafür belasse ich die Soße meist vegan. Beim Servieren mit Pasta füge ich meist noch weitere frische Zutaten, wie Käse oder noch mehr Kräuter hinzu.


Weiterverwendung für Pasta:
Schritt6: Einen Schluck Sahne, Schmand oder Ricotta und gehackte, geröstete Walnüsse zu der Soße geben und kurz aufkochen lassen.
Schritt7: Frischgekochte Pasta hinzugeben, geriebener Parmesan, zusätzlicher Orangenabrieb und noch etwas mehr frischen Basilikum hinzugeben.
Schritt8: Warten, bis die Soße in die Nudeln eingezogen ist. Mit mehr Parmesan und etwas Olivenöl garnieren und sofort servieren!


Seid ihr auch ein so großer Tomatensoßen-Fan, wie ich? Schreibt mir von eurer Lieblings-Soße! :D


Snack: Noriten Kogashi Shoyu "Daiko Shokuhin", Nori Tempura


Diese Packung mit Nori-Tempura habe ich in einem Asialaden entdeckt. Da ich Nori liebe und generell total auf gewürzte Noristnacks stehe, habe ich diese Packung gekauft. Es handelt sich um Nori in Tempurateig mit Sojasoßengeschmack.

Um es gleich vorweg zu sagen, leider hat mich das Produkt nicht überzeugt. Das Noritempura ist sehr fettig und schwer. Man kann nicht viele davon essen. Sie sind zwar knusprig, aber nicht fluffig, sondern eher hart. Für meinen Geschmack ist viel zu wenig Nori und viel zu viel Teig enthalten. Der Sojasoßengeschmack ist leicht süßlich und okay, aber auch nicht besonders gut.


Fazit: Alles in allem kann man das Produkt schon essen, aber da es so fettig (viel fettiger, als normale Chips zum Beispiel) schmeckt, habe ich fast 4 Tage gebraucht, um die Packung leer zu bekommen. Snacks halten bei mir eigentlich nie so lang XD Ich würde das Produkt nicht nochmal kaufen.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht? Schreibt mir einfach! ;)




Rezept: Schwarzer Reisnudelsalat mit Miso-Sesam-Ingwer-Dressing


Es gibt wieder ein Nudelrezept, aber ausnahmsweise habe ich die Nudeln mal nicht selber gemacht ;) Es handelt sich um schwarze Reisnudeln, die ich zusammen mit einer Flasche Sojasoße zum Testen von der Firma TerraSana erhalten habe.

TerraSana sagte mir anfangs nichts, aber durch Zufall, bekam ich von Sarah zu Weihnachten ein Produkt, was ebenfalls von dieser Marke war. Das kann also nicht so schlecht sein dachte ich und stimmte zu. TerraSana biete viele japanische und makrobiotische Zutaten in Bioqualität an. Ihr werdet also vor allem in Bioläden fündig werden.

Die schwarzen Nudeln sind aus schwarzem Reis gemacht, allerdings so gebündelt und verpackt, wie japanische Udon- oder Soba-Nudeln. Deswegen kam ich auf die Idee doch eine Art Hiyashi Chuka zu machen, nur mit einer anderen Soße. Das ist ein kalter japanischer Nudelsalat, den man auch mit kalten Ramennudeln machen kann.


Zutaen für das Miso-Sesam-Ingwer-Dressing (2 Portionen):

1 EL Tahin / Sesampaste
1 TL Miso
1 TL Mayonnaise
1 EL Sojasoße
1 EL Sesamöl
2-3 TL Reisessig
1-2 TL Zucker
1/2 TL geriebener Ingwer
1/4 TL geriebener Knoblauch
1/2 TL Zitronenabrieb

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren und würzig abschmecken. Je nach Salzigkeit eurer verwendeten Misosoße müsst ihr entweder mehr Zucker oder mehr Sojasoße hinzugeben. Ist das Dressing zu dickflüssig, könnt ihr auch mit etwas Wasser verdünnen. FERTIG!

Das Dressing ist wirklich zum reinlegen gut! *_* Probiert es unbedingt mal aus!


Zubereitung der Nudeln:
Die Nudeln kocht ihr ganz normal in kochendes Wasser. Salz müsst ihr nicht hinzugeben. Um festzustellen, ob sie schon durch sind (vor allem, wenn ihr sie kalt essen wollt), müsst ihr aber besonders aufpassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Nudeln im warmen Zustand schon relativ schnell aldente sind. Wäscht man sie aber dann im kalten Wasser ab, sind sie oftmals noch viel zu starr und halb roh. Deswegen während des Kochens die Nudeln immer vorher unter kaltes Wasser halten und dann probieren.

Sobald die Nudeln Fertig sind, in ein Sieb abschütten und mit kaltem Wasser abbrausen. Mit den Fingern durch die Nudeln gehen um die Stärke wegzuwaschen. So wie bei Soba oder Udon auch. Dann könnt ihr servieren.

Ihr gebt einfach die Nudeln auf einen flachen Teller und belegt sie mit den Beilagen eurer Wahl:
- Tomatenscheiben
- dünngeschnittene Gurkenstreifen (je dünner, desto besser)
- dünngeschnittene Karottenscheiben
- Avocado
- Schinken
- Hühnchen
- Garnelen
- Thunfisch
- dünne Omelettscheibe
- ein Spiegelei
- Pochiertes Ei, wachsweiches Ei
- Frühlingszwiebeln
- Kamaboko
- Surimi
- Mais
- Sesam
- Nori
- Sesamöl
- Chiliöl

Ich habe mich dieses Mahl für Tomate, Gurke, Karotte, Avocado und ein knuspriges Spiegelei entschieden. Danach träufelt ihr einfach etwas von dem Dressing darüber und tadaa, ihr könnt servieren! :D


Geschmacklich kann ich sagen, dass die Nudeln mich sehr positiv überrascht haben. Sie haben einen hervorragenden Biss und sind sehr elastisch. Sogar einen Tick besser, als bei Trocken-Soba oder Trocken-Udon und es ist eine Freude sie zu essen.

Fazit: Ich kann die Nudeln empfehlen und würde sie jederzeit wieder kaufen. Da sie nur aus Reis bestehen, sind sie sogar glutenfrei (anders als bei den meisten Soba und Udon). Das Rezept könnt ihr aber wie gesagt auch mit Soba, Udon oder kalten Ramennudeln machen. Schmeckt immer super lecker und ist eines meiner Lieblings-Sommer-Gerichte.

Noch mehr Lust auf schwarzen Reis? Probiert doch mal diese Rezepte aus!
Schwarzer Reissalat mit Cashew und Paprika
Schwarzer Reis mit Ingwer und Süßkartoffel
Infos über schwarzen Reis

Tipp: Kalte Nudelsalate sind ideal für's Bento und auch in Japan sehr beliebt! Einfach die kalten Nudeln in der Box mit euren Beilagen belegen. Das Dressing nehmt ihr separat in einem Soßenfläschchen mit!



NEWS: BKKiNFORM-Interview mit dem Titelthema Bento


Vor einigen Monaten habe ich eine Anfrage für ein Interview zum Thema Bento erhalten. Und zwar für die BKKiNFORM, das ist das Kundenmagazin R+V Betriebskrankenkasse. Der zuständige Redakteur hatte nach diesem Thema recherchiert und bekam von einer Blogleserin (Asuka) den Tipp auf mich zuzukommen. Ich wurde also von einer Blogleserin empfohlen, was mich echt sehr gefreut hat und wofür ich wirklich sehr dankbar bin!

Vor kurzem ist das Magazin endlich erschienen und wurde an alle Kunden der R+V Betriebskrankenkasse verschickt. Man kann das Magazin aber auch online lesen und so das ganze Interview nachlesen. Über 6 Seiten beantworte ich verschiedenen Fragen rund um das Thema Bento. Es war sogar das Titelthema des Magazins und ist deswegen so umfangreich!

Hier könnt ihr das komplette Interview gerne nachlesen! :)



Ich habe übrigens auch viel positives Feedback von BKKiNFORM-Lesern erhalten! Das hat mich ungemein gefreut!

Zutat: Gefriergetrocknetes Yuzu-Pulver, House


Dieses kleine Fläschchen mit getrocknetem Yuzupulver bestellte ich mir bei Shochiku-Online. Hauptsächlich, weil ich damit meine selbsgemachten Soba-Nudeln aromatisieren wollte. Aber das Pulver macht sich auch gut in Dressings und Soßen.

Bei Yuzu handelt es sich um eine japanische Zitrusfrucht. Ihr Geschmack ist etwas komplexer, als der von normalen Zitronen. Schwer zu beschreiben. Ich finde es ist irgendetwas zwischen Kumquat, Pomelo und Zitrone - süßlich und etwas herb.

In Japan ist Yuzu eine beliebte Geschmacksrichtung und ist einer der typischen traditionellen Geschmäckern vergleichbar mit Matcha, Kinako und Azukibohnen. In westlichen Gefilden wird Yuzu eher in der gehobenen Küche verwendet und gilt auch ab und zu als Superfood (was nur ein doofer Trend ist. Ich habe letztens sogar schon im dm Duschgel mit Yuzu- und Matcha-Geschmack gesehn.)

Man kann Yuzu überall da einsetzen, wo man auch Zitrone nehmen würde. Also Eiscreme, Eistee, Marmelade, Salatdressings, Ponzu (eine Art Zitronen-Sojasoße). Frische Yuzu ist in Deutschland fast nicht zu bekommen. Yuzusaft bekommt man ab und zu in kleinen Fläschchen zu horrenden Preisen. Dieses kleine Fläschchen mit Trocken-Yuzu-Pulver habe ich für knapp 5€ erstanden. Es ist ein schönes Extra, aber kein Muss.



Umaii - Japanische Ramen Bar, Leipzig (Update 2017)


Dies ist mittlerweile mein dritter Bericht über das Umaii in Leipzig! Mein erster Bericht war ja durchweg positiv, mein zweiter Bericht war sehr enttäuschend und dieses Jahr folgt nun mein dritter Bericht!

Auf der Leipziger Buchmesse konnte ich mich wieder mit ein paar guten Freunden aus Nürnberg treffen und natürlich wollten wir auch zusammen essen gehen. Am liebsten Ramen hieß es. Ich recherchierte ziemlich lange und fragte auch meine Schwester, welche gerade in Leipzig wohnt, ob sie nicht noch einen Restaurant-Tipp für mich hätte. Leider ist Leipzig eher eine Stadt mit vielen koreanischen oder vietnamesischen Restaurants. Das Umaii ist als Ramenrestaurant in Leipzig bis jetzt noch einzigartig (glaube ich jedenfalls). Eigentlich wollte ich nach meinem letzten Bericht nicht mehr hin, aber ein kurzer Blick auf die Webseite zeigte mir, dass sie die Karte komplett überarbeitet haben.


Zur Erinnerung, bei meinem letzten Besuch wurden alle Nudelsuppen als Ramen verkauft, obwohl viele Suppen mit Soba oder Udonnudeln serviert wurden und auch die Brühe eine typische Soba-Brühe war. Das fand ich etwas frustrierend, wenn man sich auf elastische leckere Ramennudeln freut und dann aber eher weiche Soba bekommt.

Nun ist jetzt bei jedem aufgelisteten Ramen-Gericht ein Sternchen mit dem Vermerk * Jede Ramensuppe wird mit Ramennudeln serviert. Auf Wunsch ändern wir die Nudelart zu Udonnudeln. Ich weiß nicht, ob die Leute vom Umaii vielleicht meine Kritik gelesen hatten oder ob sie generell viel Feedback von ihren Kunden in dieser Richtung erhalten haben. Jedenfalls wurde die Karte nun überarbeitet. Also war das für mich der Anlass, doch nochmal vorbeizuschauen! :)

Bestellt haben wir einmal Sakura-Ramen mit Tofu (8,90€) aus der Saisonkarte, Vegane Tofu-Ramen (8,90€) mit Extra-Nudeln (2,50€) und zweimal Okonomiyaki (11.70), vegetarisch.

Dieses mal werden wirklich Ramennudeln serviert. Sie sind dünn,gerade und haben einen guten Biss. Ich find sie lecker! Ich hab schon deutlich schlechtere gegessen. Die Brühen sind allesamt klar und leicht. Nicht sehr reichhaltig, aber jetzt auch nicht schlecht. Ich persönlich bin eher der Fan von schweren, kräftigen Brühen, aber vielleicht lag es daran, weil es vegetarische Brühen waren.

Sakura-Ramen wurde Räuchertofu serviert, bei der normalen veganen Ramensuppe wurden gebratene Inari-Scheiben serviert, obwohl auf der Karte ebenfalls Räuchertofuscheiben stehen. Ich fand die Version mit gebratenen Inari-Scheiben besser. Topping gab es unter anderem auch Zuckerschoten. Diese waren leider nicht vorher blanchiert, sondern roh. Das fand ich nicht ganz so gut, auch wenn man Zuckerschoten gefahrlos essen kann. Aber besser hätten sie blanchiert geschmeckt.

Das Okonomiyaki war nach Kansai-Art, allerdings fehlte im Teig komplett der Kohl. Ich finde fein geschnittener Weißkohl ist für Okonomiyaki essenziell und ohne Weißkohl, ist es eben nur irgend ein Pfannkuchenteig. Ich nehme an das Restaurant wollte die Zutaten etwas hochwertiger gestalten, weswegen man auf anderes teureres Gemüse, wie Zuckerschoten und Babymais zurück gegriffen hat. An sich nicht verwerflich, aber ich fände es noch besser, wenn sie das andere Gemüse mit dem Kohl gemischt hätten. So fehlte ein wenig der typische Okonomiyaki-Geschmack. Als Topping gab es bei der vegetarischen Version Okonomiyaki-Spoße, Mayonaise und Aonori. Alles in allem waren die Okonomiyaki trotzdem lecker und sehr sättigend.

Ich trauere ja immer noch meinem ersten Okonomiyaki aus dem Umaii hinterher. Damals war es noch ein Okonomiyaki nach Hiroshima-Art mit Nudeln und einem Spiegelei. Das war wirklich zum reinlegen lecker!


Fazit: Im Umaii gibt es wieder richtige Ramensuppen mit richtigen Ramennudeln. Die Nudeln haben einen guten Biss und sind lecker. Die Brühen sind klar und leicht. Nicht jedermanns Geschmack, aber allgemein nicht schlecht. Neben Ramen gibt es weiterhin verschiedene Oniigri, Yakisoba und Reisgerichte zur Auswahl. Neu sind auch asiatische Burger, sogenannte Bao-Burger, wo das Brötchen aus gedämpften Hefeteig besteht. Lecker fanden wir dieses Mal auch die Auswahl an Desserts und selbstgemachten Getränken. Ich kann einen Besuch also wieder empfehlen. Die Bedienung war auch sehr nett und flott.





Rezept: Klassiche italienische Pasta mit dem Philips Pastamaker


Nachdem ich meine Nudelmaschine nun ausgiebig getestet habe, schreibe ich euch meine Erkenntnisse und beliebtesten Rezepte auf.

Anfangs hatte ich mich an die Basic-Rezepte aus dem mitgelieferten Rezeptheft gehalten. Man konnte zwischen Weizenpasta mit Ei, Weizennudeln ohne Ei, Hartweizenpasta mit Ei und Hartweizennudeln ohne Ei wählen. Außerdem gab es noch Rezepte für Vollkornpasta und Dinkelpasta jeweils mit Ei.Was man allerdings nicht herauslesen konnte ist, dass je nach Nudelform man eine andere Mehlmischung nehmen sollte. Das ist sehr wichtig und macht viel aus, wenn man eine besonders elastiche und mundschmeichelnde Textur der Nudeln haben will. Und so war es gar nicht verwunderlich, als meine ersten Spaghetti, die ich nach dem Rezept mit Hartweizennudeln mit Ei machte, nicht sehr überzeugend waren. Die Textur war einfach nicht so schön, wie bei den gekauften, getrockneten Spaghetti. Fangen wir aber erst mal von Vorne an! :)

Welche Mehlsorten kann man verwenden?
Für Weizennudeln verwende ich entweder das Mehl 405, 550 oder das italienische Pizzamehl 00
Für Hartweizenpasta verwende ich das ganz normale Hartweizengrieß, womit man auch Grießnockerl macht. Das bekommt man in jedem Supermarkt in 400g-Packungen. Alternativ kann man auch das etwas teurere italienische Grießweizenmehl, Farina di Semola, nehmen. Das ist fein gemahlener Hartweizengrieß.

Sowohl das Pizzamehl 00, alsauch das feine Hartweizenmehl bekommt man nur in gut sortierten Läden. Ich habe in meiner Nähe einen Edeka, der so gut wie alles hat. Dort habe ich beide Mehlsorten ab und zu gesehen. Sie sind allerdings ziemlich schnell vergriffen und es dauert immer etwas, bis sie wieder aufgestockt werden.

Außerdem kann man auch Vollkornmehl, Dinkelmehl, Buchweizenmehl und Kastanienmehl für Pasta benutzen. Wie das Mischungsverhältnis ist, erkläre ich euch weiter unten.

Welcher Nudelteig für welche Pastasorte?
Dünne, lange Nudeln wie Spagetti, Engelshaar und Linguine schmecken am besten mit einem Hartweizenteig ohne Ei.
Zu dicken, breiten Nudeln, wie Tagliatelle, Papardelle oder Lasagneplatten passt ein Nudelteig mit Ei am ehesten.

Die Nudeln tendieren dazu durch die Zugabe von Ei beim Kochen noch etwas aufzuquellen. Außerdem ist die Textur vom Teig eher starr und erst später, nach längerem kochen, werden die Nudeln etwas elastischer. Deswegen passt ein Eierteig nicht sehr gut zu langen dünnen Nudeln, die ja besonders elastisch sein sollen und eine besonders kurze Kochzeit haben sollen. Bei den breiten, dicken Nudeln ist die elastische Textur manchmal nicht so wichtig, da man eher größeren Wert auf den Geschmack der "Teigmassen" wert legt. Ein Eierteig ist daher ideal, da das Ei den Nudeln einen reichhaltigeren Geschmack verleiht.

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Zutaten für 300g Spaghetti:
200g Hartweizengrieß
50g Mehl 405
1TL Salz
90ml Wasser
Dieser Teig ist perfekt für Angelhair, Spaghetti und dicke Spaghetti. Ich verwende immer den Nudelaufsatz dicke Spaghetti, da ich finde, dass das der dicke der normalen, trockenen Spaghetti am ehesten entspricht. Bei den dünnen Nudeln muss man tierisch darauf achten, dass ihr die Nudeln nicht verkocht. 1-2 Minuten reichen schon. Wenn die Nudeln verkochen, sind sie echt nicht mehr lecker. Aber hat man erst mal das richtige Timing herausgefunden, sind die Spaghetti zum niederlegen. Wirklich super elastisch und mit dem besonderen Biss, den frische Nudeln haben sollten.

Zutaten für 300g Hartweizenpasta (für Tagliatelle, Papardelle, Penne und Lasagneplatten anwendbar)
140g Hartweizengrieß
110g Mehl 405
1TL Salz
90ml Wasser
Dieses Mischungsverhältnis habe ich per Zufall entdeckt und es hat mich am ehesten überzeugt, weil es eben auch so universell einsetzbar ist und jeder Nudelsorte (bis eben auf Spaghetti) den perfekten, elastischen Biss verleiht. Beim kochen aufpassen, dass sie schön bissfest bleiben. 3-4 Minuten sollten bei frischen Nudeln genügen.

Zutaten für 300g Vollkorn-/Dinkel-Hartweizenpasta (für Tagliatelle, Papardelle, Penne und Lasagneplatten anwendbar)
140g Hartweizengrieß
110g Vollkornmehl, Dinkelmehl
1TL Salz
95ml Wasser
Normalerweise bestehen Vollkornnudeln nur aus Vollkornmehl, allerdings finde ich, dass mit der Zugabe von Hartweizengrieß die Nudeln richtig schön elastisch werden und einen guten Biss. Gleichzeitig hat man aber trotzdem den nussigen Geschmack von Vollkorn, weshalb diese Nudeln dann besonders auch bei Kindern gut ankommen würden. Vollkornmehl braucht einen Tick mehr Wasser, deswegen 95ml, anstatt 90ml Wasser. Beim kochen auch hier aufpassen, dass sie schön bissfest bleiben. 3-4 Minuten sollten bei frischen Nudeln genügen.

Zutaten für 300g Eiernudeln mit Hartweizen (für Tagliatelle, Papardelle und Lasagneplatten anwendbar)
200g Hartweizengrieß
50g Mehl 405
1TL Salz
95g Flüssigkeit: 1Ei + Wasser
Dieser Teig tendiert dazu, wegen der Eizugabe, im Wasser noch etwas aufzuquellen. Deswegen ist er nicht so gut für Penne geeignet, da sie dann ziemlich klobig werden. Die Nudeln mit diesem Teig sollte man auch etwas länger kochen. Zuerst sind sie im Wasser ganz steif, dann werden sie weicher und schließlich bekommen sie erst etwas mehr Elastizität. Ich finde bei Eiernudeln muss man nicht so genau auf al dente achten. Also ruhig mal etwas länger kochen und probieren, solange sie sich noch steiff anfühlen, könnt ihr sie weiterkochen.

Zutaten für 300g Lasagneplatten (für Lasagne, Canneloni, Ravioli):
250g Mehl 405
1 TL Salz
95g Flüssigkeit: 1Ei + Wasser
Alternativ zu diesem Rezept können auch die obigen Rezepte verwendet werden. Damit die Lasagneplatten nicht so trocken werden und einreißen, gebe ich sogar oftmals einen Tick mehr Wasser hinzu. Meist werden es dann 5g mehr Flüssigkeit. Frische Lasagneplatten können zu Canneloni oder Ravioli verarbeitet werden. Für Lasagne und Canneloni müsst ihr die Nudeln nicht vorkochen, sondern einfach gleich in eurer Auflaufform mit der gewünschten Füllung und Soße überbacken. Gebt aber wirklich ausreichend Soße hinzu, damit die Nudeln darin richtig garen können. Es dauert maximal 30Minuten, bis die Nudeln gar sind.

Die Lasagneplatten sind dünner, als die anderen Nudeln, ihr könnt sie auch in Streifen schneiden und habt dann extra dünne und zarte Bandnudeln. Schmeckt auch sehr lecker! :)

Anmerkung:
In allen Rezepten kann anstatt Mehl 405 auch Mehl 550 und Mehl 00 verwendet werden. Anstatt normalem Hartweizengrieß kann Hartweizenmehl verwendet werden. Das Ergebnis sind dann Nudeln mit etwas seidigerer und feinerer Textur. Ich persönlich bevorzuge das Mehl 405 + normales Hartweizengrieß, da es rustikaler und mehr nach selbstgemacht schmeckt.


Zubereitung:
Schritt1: Alle trockenen Zutaten in die Maschine geben.
Schritt2: Deckel zumachen, Maschine einschalten und nach und nach die Flüssigkeit hineinträufeln.
Schritt3: Auf die gewünschte Länge kappen.
Schritt4: Idealerweise habt ihr die Soße schon vor dem Kochen der Nudeln zubereitet.
Schritt5: In kochendes, kräftig gesalzenes Wasser geben und al dente kochen. Immer wieder überprüfen, ob die Nudeln schon durch sind. Danach in ein Sieb schütten.
Schritt5:  Die Nudeln nicht mit Wasser abbrausen, sondern direkt zu der Soße geben und dort kurz weiterköcheln, bis sie die Soße etwas aufgenommen haben. Sofort servieren! FERTIG!
 


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Welche Soßen zu welchen Nudeln?
Zu langen, meist dünnen Nudeln passt am besten eine leichte Soße mit Öl (z.B. Aglio Olio), verschiedene Pesto oder eine leichte Tomatensoße.

Kurze Nudeln wie z.B. Penne oder Farfalle (meist auch Hartweizen ohne Ei) serviert man am Besten eine stückige Soße. Wie z.B. eine Hackfleischsoße.

Dicke, breite (Eier)nudeln serviert man am besten mit einer reichhaltigen Sahne-, Käse-, oder Fleischsoße.

In Italien ist es übrigens üblich die Nudeln gleich in der Pfanne oder im Topf mit der Soße zu mischen und kurz weiterzuköcheln. So können sie richtig gut die Soße aufnehmen und es ensteht keine typische Waserlache auf dem Teller. Nudeln sollte man auch nicht mit kaltem Wasser abbrausen oder mit Olivenöl beträufeln, denn damit wäscht man nur die Stärke runter, die die Soße noch etwas besser bindet. Deswegen kocht man idealerweise die Soße zuerst und danach erst die Nudeln.

Hier einige Pastavarianten, die ich in letzter Zeit gegessen hab:








Das nächste mal beschäftige ich mich dann eingehender mit aromatisierten und bunten Nudeln! Also bleibt gespannt! Was sind eure Lieblings-Pasta? :D





Rezept: Vegetarisches Tonkatsu-Schnitzel


Tonkatsu ist eigentlich ein Schweineschnitzel, welches mit Panko paniert wird. Ich habe eine vegetarische Verison gemacht und sie schmeckt wirklich sehr lecker! Da ich extra grobes Panko benutzt habe, ist das Schnitzel besonders fluffig und knusprig geworden. Ich könnte mich reinlegen! *_*

Ich verwende als Fleischersatz Sojaschnetzel. Man kann aber auch Seitan verwenden. Tofu ist etwas zu weich, als dass es als "schnitzel" durchgehen würde, aber es würde bestimmt auch sehr lecker schmecken, wenn ihr Tofu paniert! :D

Ich habe besonders große Sojaschnetzel von meiner Schwester geschenkt bekommen (sie hat sie im Internet bestellt). Alternativ könnt ihr auch Sojamedallions hernehmen. Wenn ihr Seitan nehmt, macht ihn am besten frisch aus Instant-Seitanpulver. Das gekaufte, fertige Seitan finde ich viel zu zäh.

Zutaten für 2 Personen:
2 große Sojaschnetzel (oder mehrere Sojamedaillions)
1 - 2 Eier
etwas Mehl
Panko
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Sojaschnetzel, wie in diesem Rezept in der Pfanne marinieren. Ihr könnt etwas geschnittenen Ingwer und Knoblauch beim Marinieren dazugeben und danach entfernen. Es muss nicht mitpaniert werden! ;)
Schritt2: Das Sojaschschnetzel zuerst in Mehl, dann in aufgeschlagenem Ei und zuletzt in Panko wenden.
Schritt3: In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze in ausreichend Öl knusprig und goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren! FERTIG!

Ihr könnt übrigens bei Bedarf entweder das Mehl, das Ei oder das Panko mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Das mach ich je nach Lust und Laune! ;D


Folgende Beilagen passen gut zu Tonkatsu:
Tonkatsu-Soße (japanische Worcestershire-Soße)
hauchdünn geschnittener Weißkohl
anderes frisches Gemüse, wie Salat, Tomate oder Gurke
Zitronenspalte
Frühlingszwiebeln
Frischgekochter Reis (am besten japanischer Rundkorn)

Außerdem sind folgende Gerichte mit Tonkatsu sehr beliebt:
Tonkatsu Kare: Das Tonkatsu wird mit Reis und japanisches Curry serviert. Das Curry muss nicht zwingend die typischen Einlagen, wie Karotte, Kartoffel oder Rindfleisch enthalten. Man kann auch nur die Curry-Soße nehmen.
Tonkatsu Sando: Das Tonkatsu wird als Sandwich mit fein geschnittenem Weißkohl und Tonkatsu-Soße serviert. Als Brot kann man Toast / Kastenweißbrot oder Hotdogbrötchen benutzen. Als besondere Alternative könnt ihr auch aus den Zutaten ein Onigirazu machen! ;D
Katsudon: Das Tonkatsu wird in Streifen geschnitten. Dann wird es in eine Pfanne mit gebratenen Zwiebeln und einer speziellen Katsudon-Soße gelegt. Darüber wird dann ein geschlagenes Ei gegeben. Sobald das ganze gestockt ist, wird es in einer Schüssel mit frisch gekochtem Reis gegeben und serviert. Alternativ kann man auch das Schnitzel und das Omelett erst in der Reisschüssel "zusammenführen" (siehe Gif! ;D)

Tonkatsu schmeckt auch kalt in einem Bento sehr gut! Die Tonkatsu-Soße nimmt man am besten in einer seperaten Dose mit!

TIPP: Übrigens verwechselt nicht Tonkatsu, also das Schnitzel, mit Tonkotsu. Zweiteres ist unter der Bezeichnung Tonkotsu-Ramen bekannt und ist eine reichhaltige, milchige Brühe, die aus gekochten Schweineknochen besteht. :)





Rezept: Curry-Miso-Butter-Ramen mit gewellten Nudeln


Hier kommt Rezept für leckere Curry-Miso-Butter-Ramen und ich zeige euch außerdem, wie man wellige Nudeln mit dem Pastamaker herstellen kann! :) Die Brühe ist würzig und reichhaltig. Richtig lecker, sag ich euch. Probiert das auch mal aus!

Zutaten für 2-3 Portionen:
Ramen, chinesische Eiernudeln / Mienudeln nach Hunger
1200ml Brühe (Dashi oder Hühnerbrühe)
3 Würfel Kare Roux
1 TL Currypulver
1 EL helles Miso
1 EL Ketchup
1 EL Butter

Zubereitung:
Schritt1: Butter in einem Topf leicht erhitzen, Currypulver und Miso leicht anrösten, damit die Aromen sich entfalten können. An dieser Stelle können alle Suppeneinlagen mit angebraten werden, die in der Brühe mitgaren sollen (wie z.B. Gemüse, Tofu oder Hackfleisch)
Schritt2: Nun mit Brühe ablöschen, Kare Roux hineingeben und auflösen. Mit Ketchup abschmecken. Falls die Brühe zu salzig ist, gebt etwas Wasser hinzu, fall sie zu mild ist, gebt mehr Brüh(Pulver), Kare Roux oder etwas Salz hinzu. Alles köcheln lassen.
Schritt3: Nun die Nudeln richtig gut aldente kochen. In ein Sieb schütten und nur kurz mit Wasser abschrecken.
Schritt4: Nudeln in eine große Schale geben, Brühe darüber geben und mit den Suppeneinlagen und Toppings belegen. Sofort servieren! FERTIG!

Folgende Toppings und Einlagen passen gut dazu:

Karottenscheiben
geröstete Noriblätter (ich hab sie einfach kurz auf der heißen Herdplatte angeröstet)
Mais
Butterwürfel
wachsweiches Ei
Frühlingszwiebelringe
Knoblauchöl
Hackfleisch
Tofu
Chilifäden
Chiliöl
gerösteter Sesam
Narutomaki

Meine Toppings waren dieses Mal zerkrümelter Räuchertofu, Koriander (weil ich keine Frühlingszwiebeln mehr hatte), Chilifäden und Butter. Sehr lecker! Die Zugabe von Ketchup in der Brühe ist optional, aber ich find es macht das ganze nochmal etwas runder. Ketchup wird auch oft in normalem japanischen Curry hinzugegeben. :)


Ich habe die Nudeln wieder frisch mit dem Pastamaker gemacht, aber dieses mal den Aufsatz "Angel Hair Pasta" benutzt. In dem unten gezeigten Video, seht ihr auch, wie ich wellige Nudeln daraus gemacht hab. Diese Technick kann man auch an dickeren Nudeln anwenden! :D

Achtung:
Angel Hair Pasta ist wirklich super dünn und braucht nur maximal 1 Minute um zu garen. Beim kochen solltet ihr auf jeden Fall gut aufpassen, denn sonst werden eure Ramennudeln viel zu schnell weich! Nehmt sie lieber halbroh aus dem Kochwasser. In der Brühe können sie weiter durchziehen. Schmecken tun sie aber auf jeden Fall nicht schlecht, wenn man es erst mit dem Kochen geschafft hat. Persönlich bevorzuge ich aber trotzdem die dickeren Nudeln (mit dem Spaghetti-Aufsatz), weil sie einfach in der Suppe noch viel länger elastisch bleiben können. :)

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